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Elizabeth T. Spira porträtierte in der Dokumentarreihe „Alltagsgeschichte“ Österreicherinnen und Österreicher einfühlsam und mit subtilem Humor - ob im Hotel, im Männerwohnheim oder im Bad. Spiras „Alltagsgeschichte“ ist längst Kult. Protagonisten der Sendungen sind die sogenannten kleinen Leute, deren Geschichten die Regisseurin in ihren Filmen erzählt und deren Lebensräume sie vorstellt.

Spiel nicht mit den Gassenkindern: Kindheit in der Kaiserstadt

Ihre allererste Alltagsgeschichte hat Elizabeth T. Spira 1985 den Lebensbedingungen der Kinder um die Jahrhundertwende gewidmet. Ältere Menschen, aus den unterschiedlichsten Milieus in Wien, berichten über Ihre Erfahrungen, Wünsche und Sehnsüchte während ihrer Kindheit.

Keine Zeit für Zärtlichkeit: Kindheit auf dem Lande

Die Dokumentation schildert die elenden Verhältnisse, unter denen Kinder auf dem Land vor dem Zweiten Weltkrieg ihr Leben fristeten. Neun Menschen aus verschiedenen Regionen berichten über ihren Kinderalltag.

Ein Leben für die Herrschaft: Vom Glück und Elend der dienstbaren Geister

In dieser Folge befasst sich Elizabeth T. Spira mit dem Leben der Dienstboten am Ende der Monarchie. Aus ihrem Leben erzählen: Paula Fichtl - Stubenmädchen bei Sigmund Freud, Maria Sobotka - Küchenmädl in Schloss Eckartsau, Maria Strabl - Kindermädchen bei Frederick Löwe und Franz Lackner, Friseur, war Kammerdiener bei Baron Tinti.

Schulgeschichten aus der Kaiserzeit: Schule vor dem Zweiten Weltkrieg

Anhand von Interviews mit Leuten aus den verschiedensten sozialen Schichten wird die Vielschichtigkeit der Schulausbildung in Österreich zur Kaiserzeit aufgezeigt. Vom Schüler des exklusiven Theresianums bis zum Schulalltag in einem kleinen Bauerndorf spannt sich der Bogen der Erzählungen.

Knechte und Mägde: Um vier Uhr Früh begann der Tag

Der harte Arbeits- und Lebensalltag der Knechte und Mägde auf einem Bauernhof bis in die jüngste Vergangenheit wird hier in dieser Episode geschildert.

Auf der Walz

Der Film schildert das Leben der Walzler in den 20er und 30er Jahren. Damals zogen zehntausende Arbeitslose durch Europa, bettelnd und vagabundierend, auf der Suche nach Arbeit. Allein in Österreich gab es in den 30er Jahren 600.000 Arbeitslose, tausende Intellektuelle und Handwerker wurden Landstreicher und Tippelbrüder.

Erste Liebe und Heiratssachen

Verschlungene Wege kakanischer Liebesgeschichten. Zwanzig Menschen unterschiedlicher Herkunft - zwischen 1885 und 1900 geboren - erzählen über die Bedeutung der ersten Liebe in einer Zeit, als Herkunft, soziale Stellung und Religion noch eine entscheidende Rolle spielten.

Jugend unterm Hakenkreuz

Diese 'Alltagsgeschichte' befasst sich mit der betrogenen Jugend einer Generation: wie haben die zwischen 1920 und 1930 Geborenen das nationalsozialistische Regime erlebt.

Es lebe der Trotz und die Kraft

Dokumentation über Arbeiter-Alltag der Zwischen-Kriegszeit, Interviews mit ehem. Arbeitern der Siegendorfer Zuckerfabrik über Arbeitswelt, Alltag, Schule, Arbeitslosigkeit, Parteien-Konflikte, Kinderarbeit, Freidenker, Interviews Auseinandersetzungen Heimwehr-Schutzbund 1934, Nazi-Zeit, Wanderjahre während der Arbeitslosigkeit, Kinder-Arbeit in der Glas-Produktion und eine alte Frau erzählt von Konflikten zwischen Glas- und Bergarbeiter.

Am Stammtisch – Ein Heimatfilm

Es war ein heißes Eisen, das Elizabeth T. Spira 1988 anfasste: die Affäre um die NS-Vergangenheit des damaligen Bundespräsidenten Kurt Waldheim. Während seiner Amtszeit, im März 1988, als sich der Anschluss Österreichs zum 50. Mal jährt, fährt Spira mit ihrem Kamerateam durch Österreich und führt allerorts Stammtischgespräche.

Und draußt bist du

Elizabeth T. Spira schildert das Leben von drei jüdischen Kindern, die während des Zweiten Weltkrieges als U-Boot versteckt in Wien überlebt haben.

Du nix Faschist, du Charascho: Nachkriegsjugend in Wien

Der Film behandelt die Zeit zwischen 1945 und 1950. Jugendliche von damals erinnern sich an ihre Begegnungen mit sowjetischen und amerikanischen Soldaten, an den ersten Kaugummi, an das erste Coca-Cola und an die ersten Nylon-Strümpfe. Interviews mit Zeitzeugen und diverse Ausschnitte aus Filmen, Dokumentationen und Wochenschauen.

Einstens auf Sommerfrische

Seinerzeit fuhr man - wenn man es sich leisten konnte - nicht in den Urlaub, sondern auf Sommerfrische. Zeitzeugen erzählen von ihren persönlichen Erlebnissen in der Sommerfrische in den Jahren 1910 - 1938. Zu Wort kommen ehemalige Baroninnen, Fabrikantentöchter, aber auch Kindermädchen und Dienstboten. Gedreht wurde an den beliebten Urlaubsorten von anno dazumal, wie Payerbach, Rekawinkel, am Semmering oder im Salzkammergut.

Heimatlieb' und deutscher Sang: Kärntner Impressionen

In dieser neuen Folge versucht Elizabeth T. Spira die Kärntner Seele zu erforschen. Kärnten im Herbst. Den Rahmen für die Reportage bilden die zahlreichen Feiern zum 10. Oktober, die alljährlich in Süd-Kärnten stattfinden. Die Beziehung der deutschstämmigen Kärntner zu ihren slowenischen Landsleuten ist auch heute noch keineswegs unproblematisch. Die "Windischen" werden von den "Deutschkärtnern" voll akzeptiert, die Slowenen nicht immer. Ab 1938 durften die Slowenen nicht mehr in ihrer Muttersprache sprechen.

Heimkehr ohne Ankunft: Wien – Prag und retour

Das Leben im Wartesaal des Exils ist vorüber, das Provisorium zu Ende. Elizabeth T. Spira porträtiert vier tschechische Emigranten, die vor der Entscheidung stehen: Rückkehr in die Heimat oder zu Hause bleiben, im Exil.

Markthalle Wien Mitte

Für eine neue Folge ihrer Sendereihe 'Alltagsgeschichte' drehte Elizabeth T. Spira in der Fleischhalle - Wien Mitte. Mit Kameramann Peter Kasperak porträtiert sie die größte Wiener Markthalle im Zentrum der Stadt.

Im Bad

In der neuen Folge ihrer Sendung 'Alltagsgeschichte' begab sich Elizabeth T. Spira mit Kameramann Peter Kasperak ins Hallenbad: Sie sprach mit Schwimmern, Saunagästen und Tröpferlbad-Besuchern.

Details

  • Produktionsjahr:

    1985

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Österreich

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