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Elizabeth T. Spira porträtierte in der Dokumentarreihe „Alltagsgeschichte“ Österreicherinnen und Österreicher einfühlsam und mit subtilem Humor - ob im Hotel, im Männerwohnheim oder im Bad. Spiras „Alltagsgeschichte“ ist längst Kult. Protagonisten der Sendungen sind die sogenannten kleinen Leute, deren Geschichten die Regisseurin in ihren Filmen erzählt und deren Lebensräume sie vorstellt.

Am Würstelstand

Für ihre diese Folge der "Alltagsgeschichte" portraitiert Elizabeth T. Spira Stammkunden am Würstelstand.

An der Haltestelle

In der dieser Folge von 'Alltagsgeschichte' plaudert Elizabeth T. Spira mit Wartenden an Haltestellen über Alltägliches: das Leben, die Liebe, die Rente, den Arbeitsplatz, die einheimischen und die fremden Nachbarn, das Zukurzgekommensein, das Glück, und nicht zuletzt über langes und ab und zu auch kurzweiliges Warten an den Haltestellen.

Donauinsulaner

Für die Folge ihrer Sendereihe "Alltagsgeschichte" drehte Elizabeth T. Spira auf der Donauinsel in Wien. Mit Kameramann Peter Kasperak porträtiert sie den ganz normalen Wahnsinn der Donauinsulaner.

Man gewöhnt sich

Elizabeth T. Spira und Kameramann Peter Kasperak porträtieren das Leben der Menschen im jüdischen Elternheim in Wien.

Am Bahnhof

Für die Folge der Alltagsgeschichte drehte Elizabeth T. Spira mit Kameramann Peter Kasperak am Süd- und Westbahnhof in Wien. Sie traf Einsame, Verlorene, Vergessene, für die der Bahnhof Heimat und Zuflucht ist.

In einer kleinen Konditorei

In ihrer neuen Folge der Serie 'Alltagsgeschichte' plaudert Elizabeth T. Spira - bei Kaffee und Kuchen - mit Stammgästen "in einer kleinen Konditorei". Sie drehte mit Kameramann Peter Kasperak sowohl in noblen Innenstadt-Konditoreien, als auch in den süßen Tortentempeln der Vorstadt.

Niederhofstraße – Untermeidling

In ihrer neuen Folge der 'Alltagsgeschichte' zeigen Elizabeth T. Spira und Kameramann Peter Kasperak eine Milieustudie rund um die Niederhofstraße mit den Altgemeindebauten, Wirtshäusern, dem Beserlpark, dem Meidlinger Markt und einem kleinen Bordell …

Wien am Gürtel

Heute eine Verkehrshölle, war der Gürtel vor dem Zweiten Weltkrieg ein prachtvoller Boulevard. Man nannte ihn 'Ring der kleinen Leute'. Trotz Lärm und Gestank leben 70.000 Menschen in 'Wien am Gürtel'. Elizabeth T. Spira dokumentiert deren Alltag. Zu Wort kommen: ein Kartenkibitz, mehrere Unterstandslose, ein Altwarenhändler, eine Frau die ebenerdig wohnt, Yugoslawen und Türken, eine Prostituierte, eine "feine Dame", ein Lebenskünstler und eine Frau, die an die Nazi-zeit erinnert. Der Gürtel ist eine 13km lange Straße und trennt die noblen Innenstadtbezirke von der Wiener Vorstadt. Er wird heute täglich von mehr als 100.000 Fahrzeugen frequentiert.

Die Desperados vom 10. Bezirk

In dieser Folge der "Alltagsgeschichte" erzählt Elizabeth T. Spira gemeinsam mit Kameramann Peter Kasperak Geschichten aus Favoriten. Man trifft u.a. Frau Gerti im Beserlpark, wo sie ihre "Ware" zu Flohmarktpreisen verkauft, Mehmet-Ali im "Cafe Asien" seit 30 Jahren in Österreich, ist Haider-Wähler, Hermine, pensionierte Lehrerin musste auf die Liebe verzichten, um ihre kranke Schwester zu pflegen, die singende Hausbesorgerin Hannelore, der 46jährige Franz der sich auf die Hochzeit mit der 70jährigen Gertrude freut, im Stammbeisl Praschl trifft man das Paar Franz und Gerhard, die schon seit 9 Jahren zusammenleben.

Bundesstraße B54

In einer neuen Folge der Serie "Alltagsgeschichte" schildert Elizabeth T. Spira gemeinsam mit Kameramann Martin Petritsch Begegnungen an der"Bundesstraße B54". Einst die Hauptverbindung zwischen Wien und dem Süden ist die B54 seit der Fertigstellung der Autobahn im Jahre 1991 eine gemächliche Straße, die zwischen Wiener Neustadt (NÖ) und Gleisdorf (Steiermark) über den Wechsel führt.

Tätowiert

In dieser Folge geht Elizabeth T. Spira gemeinsam mit Kameramann Martin Petritsch der Frage nach, warum sich Menschen tätowieren lassen. Und sie findet sehr unterschiedliche Antworten: So trägt z.B. ein Mann das Bild seiner verstorbenen Mutter auf der Brust, um ihr nahe zu bleiben; eine Lehrerin betrachtet sich als "Leinwand der Tätowierkunst"; ein Gerichtsmediziner beweist seine politische Bandbreite mit Ché am rechten und dem aristokratischen Familienwappen am linken Oberarm.

Am Brunnenmarkt

Der Brunnenmarkt ist der längste Straßenmarkt Europas - hier treffen Okzident und Orient aufeinander. Neben alteingesessenen Österreichern bieten Türken, Bosnier, Serben, Inder, Chinesen und Russen ihre Ware feil. "Hier am Brunnenmarkt habe ich meine zweite Heimat gefunden", meint Igor aus Montenegro, "meine erste Heimat ist seit 13 Jahren verschwunden". Zu viele Ausländer", klagt hingegen der Wiener Peter und kauft nur an österreichischen Ständen.

Meldemannstraße 25-27

In der neuen Folge der Serie "Alltagsgeschichte" porträtiert Elizabeth T. Spira Menschen im Männerwohnheim 'Haus Meldemannstraße'.

In der Großfeldsiedlung

In der neuen Folge der Alltagsgeschichten porträtiert Elizabeth T.Spira Menschen in der Großfeldsiedlung in Wien-Floridsdorf.

An der Brünnerstraße

Elizabeth T. Spira porträtiert mit Kameramann Peter Kasperak das Leben an der Transitstrecke zwischen Wien und Brünn. Zu den Anrainern an der Brünnerstraße zählt zum Beispiel Leopold aus Gaweinstal: Sein achtjähriger Sohn wurde von einem Auto überfahren und starb noch an der Unfallstelle. Obwohl das Unglück bereits 30 Jahre zurückliegt, fühlt Leopold noch immer Trauer und Zorn, oder die 92jährige Anna aus Poysdorf, die täglich die Brünnerstraße überqueren muss um in ihren Heurigenkeller zu gelangen.

Im Espresso

In der neuen Folge der Serie "Alltagsgeschichte" porträtiert Elizabeth T.Spira zusammen mit Kameramann Peter Kasperak Stammgäste "im Espresso". Die Espressos enstanden in den 60er Jahren - meist düstere neonlichtige, schmucklos eingerichtete kleine Kaffee-Bars, die bis weit in die Nacht geöffnet haben. Getrunken wird viel - doch selten jenes Getränk, das den Lokalen den Namen schenkt. Und der Durst beginnt bereits in der Früh, wenn die ersten Gäste kommen.

Menschen im Hotel

Für die neue Folge der Alltagsgeschichte erzählt Elizabeth T.Spira über Menschen, die lieber im Hotel als in einer Wohnung leben: ein 82jähriger Geschäftsmann, nach dem Tod seiner Frau in einem Hotel in OÖ; ein Architekt aus NÖ lebt seit seiner Scheidung vor 20 Jahren in Wiener Hotels; ein 51jähriger Unternehmer verwaltet sein Vermögen über Computer von einem Hotelzimmer in Salzburg aus; eine 59jährige Kellnerin, die nach einem Erbschaftsstreit aus ihrer Wohnung musste...

Im Versatzamt

In der neuen Folge der Alltagsgeschichten hat sich Elizabeth T.Spira mit ihrem Kameramann Peter Kasperak im Versatzamt umgesehen. Spira erzählt Geschichten über Wünsche, Nöte und Bedürfnisse der dortigen Kunden u.a von Frau Manuela, arbeitslose Friseurin und Mutter zweier kleiner Kinder, die ihren DVD-Player ins Versatzamt bringt, weil sie die Fernwärme nicht bezahlen kann, von Herrn Theodor, einst Rotationsmeister bei einer Zeitung, jetzt arbeitslos und lebt von der Notstandshilfe.

Rast an der Autobahn

Für diese Folge der 'Alltagsgeschichte' drehte Elizabeth T. Spira entlang der Autobahn - auf Parkplätzen, Raststätten und an Tankstellen. In den Sommermonaten Juli und August ist auf den Autobahnen Österreichs ganz Europa unterwegs. Dies ist auch ein Grund, warum manch Einheimischer Autobahn-Raststätten besucht.

Details

  • Produktionsjahr:

    1995

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Österreich

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