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Die Lurzer KG, eine Firma für Trimmgeräte, ist ein ganz normales Unternehmen mit ganz normalen Angestellten und einem ganz normalen Büroalltag - der ganz normale Wahnsinn also! Der morgendliche Streit um die Parkplätze, der mittagliche Kantinentratsch, das vermeintlich heimliche Techtelmechtel nach Büroschluss, der Ärger über sture, patriarcha-lische Vorgesetzte, Eifersüchteleien und Intrigen, aber auch ehrliche Hilfsbereitschaft unter Kollegen sind Zustände, wie sie in jedem guten deutschen Büro vorkommen.

Das Schreibwunder

Wenn die meiste Arbeit anfällt, sind die meisten krank oder umgekehrt. Jedenfalls hilft im zentralen Schreibzimmer eine Sekretärin aus, die von einem Personal-Service angefordert wurde. Sie bringt den Duft der großen weiten Welt mit und sorgt mit ihrem Auftritt für einige Unruhe. Besonders die Sekretärin Gabi ist fasziniert, aber ihr Versuch, aus dem Bürotrott auszubrechen, schlägt fehl.

Der Chef hat Geburtstag

Herr Brokstedt ist kaufmännischer Leiter, Personalchef und ein fieser Kerl. Mit einem Geschenkkorb getarnt schickt er seine Vorzimmerdame, um hinter einer älteren Sekretärin herzuspionieren, die sich krank gemeldet hat. Sie ist ganz gerührt über die plötzliche Anteilnahme und umso enttäuschter, als sie von Kollegen den wahren Grund des Geschenkkorbs erfahrt. Trost erfährt sie von einem älteren Arbeiter aus der Fertigung, und Herr Brokstedt ist am Ende der Gelackmeierte.

Der Dienstweg

Gelangweilt von den Aufgaben in der Buchhaltung, versucht Herr Böckelmann sich als Erfinder von Trimmgeräten, die jedoch keiner haben will. Zu allem Überfluss fällt Herr Brockstedt, der alles andere als umsichtig ist, auch noch auf einen billigen Trick der Konkurrenz herein.

Der kleine, dicke Alf

Herr Semmler klemmt hinter seinem Schreibtisch und ist frustriert. Er muss die Aufträge bearbeiten, die seine früheren Vertreter-Kollegen hereinschicken. Er hält sie allesamt für unfähig, denn als er noch Vertreter war, da hatte er Aufträge und Kunden an Land gezogen, die diesen Namen auch verdienten. Als der einen Schulkameraden wieder trifft, der mittlerweile Einkaufsleiter eines Warenkonzerns ist, sieht er die Chance seines Lebens.

Falsch kalkuliert

Herr Seltak ist Kalkulator und Pendant, außerdem ist er 59 Jahre alt und sein Chef, Herr Brokstedt, möchte ihn in vorzeitige Pension schicken. Für Seltak ist das ein Schock. Er bespricht sich mit der Betriebsrätin und es stellt heraus, dass der Chef versucht, auf die linke Tour das Personal umzuschichten. Das Karussell setzt sich auch tatsächlich in Bewegung, aber anders als vom Chef gedacht, und am Ende sieht man einen Seltak in Pension zu Hause – überbeschäftigt mit Aufträgen als Buchhalter in Heimarbeit.

Thiemes Karriere

Ein harmloser Auffahrunfall beim morgendlichen Hick-Hack um die Parkplätze hat ungeahnte Folgen. Denn der ängstliche Herr Thieme lernt durch diesen Unfall einen Herrn Bretzke kennen, und Herr Bretzke ist – Unfall oder Zufall – Unternehmensberater, in der Branche Personalhai genannt. Andere aus der Firma haben Thieme und Bretzke zusammen gesehen und ein Gerücht nimmt seinen Lauf. Wie bei Gerüchten üblich, weiß der Betroffene, also Thieme, als einziger von gar nichts.

Planstelle frei

Der Posten der Chefsekretärin ist überraschend frei geworden und schon geht das Gerangel um die Nachfolge los. Bewerberinnen gibt es genug. Nach kurzer Zeit gibt es kaum noch einen Mitarbeiter der Lurzer KG, der sich nicht irgendwelche Chancen auf irgendwelche Posten ausrechnet. Höchste Zeit also, dass ein klärendes Wort gesprochen wird. Die Überraschung ist groß, denn erstens kommt alles anders und zweitens, als man denkt.

Das Rundschreiben

Jedes Jahr das Gleiche. Wohin geht der Betriebsausflug, wer darf mit, wie viel darf es kosten, wer organisiert? Dr. Brokstedt will die Probleme mit einem Schlag lösen: Ein Organisationskomitee geht an die Arbeit und es kommt, wie es kommen muss: heilloser Krach bei Lurzer KG. Gabi, die mit im Komitee sitzt, hat die Nase voll. Angeblich erzählt Herr Semmler nämlich überall herum, dass er was mit ihr hat (was auch stimmt). Beleidigt legt sie sich ins Bett und will nie mehr aufstehen.

Betriebsausflug

Das Organisationskomitee hat sich wirklich etwas einfallen lassen. Das Motto heißt Reise ins Unbekannte und entsprechend überraschte Gesichter gibt es, als sich die Mitarbeiter der Lurzer KG. auf einer Waldlichtung wiederfinden. Es gilt, einen Trimm-Dich-Parcours zu überwinden und Punkte zu sammeln. Außerdem sollen alle Du zueinander sagen – die einen finden es herrlich, die anderen geschmacklos, am Abend kommt es beim obligaten geselligen Beisammensein zu Szenen, an die sich am nächsten Tag keiner mehr erinnern mag.

Lehmann kommt

Dass die Rationalisierungswelle auch an der Firma Lurzer KG. nicht spurlos vorüber gehen wird, ist den Mitarbeitern klar. Dass das allerdings so aussieht, dass zwei Buchhalterinnen mehr eingestellt werden, hat mit der besonders ausgeklügelten Personalpolitik von Dr. Brokstedt zu tun. Da wäre also Frau Wespe, schon etwas älter, aber keineswegs gesetzter, und Herr Lehmann, Astrologie- und Computerspezialist, außerdem verwandt mit der Sekretärin des Chefs.

Steno und Rächerstäbchen

Gabi hat Liebeskummer. Schuld daran sind Herr Semmler aus dem Verkauf und Annette, die Teilzeitsekretärin. Für die Lurzer KG. wird der Liebeskummer insofern ein Problem, als Gabi Trost und Linderung bei Bhagwan findet. Eine Sekretärin in Orange, Räucherstäbchen im Schreibzimmer, Meditationen in der Mittagspause. Personalchef Dr. Brokstedt muss durchgreifen, in einer ordentlichen deutschen Firma geht so was einfach nicht – was sollen denn die Kunden denken.

Urlaub im August

Dr. Brokstedt hat sich mal wieder etwas vorgenommen. Dieses Jahr soll die betriebliche Urlaubsplanung koordiniert und planvoll über die Bühne gehen. Das entsprechend forumulierte Rundschreiben macht böses Blut in der Lurzer KG. Denn eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass z.B. Herr Lehmann aus der Buchhaltung nicht im August in den Urlaub geht, dito Herr Semmler aus dem Verkauf, dito Herr Thieme, dito Frau Wespe usw. …

Lösung auf japanisch

Der patriarchische Führungsstil von Dr. Brokstedt passt nicht mehr in die moderne Zeit, seine Untergebenen wissen es, er selbst spürt es, und sein Chef, Herr Lurzer weiß es schon lange. Er hat, umsichtig wie er ist, dafür gesorgt, dass in der Lurzer KG. junge dynamische Kräfte auf die richtigen Posten kommen. Dr. Brokstedt als Personalchef hat das alles bemerkt, und in einem Akt der Verzweifelung sucht er die Flucht nach vorn. Er engagiert einen japanischen Fachmann für Rationalisierung.

Bis auf Weiteres geschlossen

Nachdem die alte Lurzer KG sich selbst ausgelöscht hat, bleibt die Firma geschlossen und niemand weiß Bescheid. Ein Gerücht jagt das andere und Herr Semmler aus dem Verkauf nutzt die Gelegenheit, sich von Gabi zu trennen und nach Hamburg zu gehen. Keiner weiß, wie’s weitergeht.

Lurzer, Harry & Sell

Fanny Brokstedt vermutet, dass ihr Mann Herbert sie mit der viel jüngeren Renate Gerlach betrügt. Doch wie sich herausstellt, ist sie nicht seine Geliebte sondern seine Tochter. Kurzerhand wird sie in die Familie aufgenommen. Auch in der Firma geht es drunter und drüber. Lurzer beauftragt Brokstedt, diese wieder zum Laufen zu bringen. Als größtes Problem dabei erweist sich die Raumbelegung – hierfür sollen Kalinke, Gerlach und Koch einen Plan erstellen.

Die Dienstreise

Brokstedt soll auf seine alten Tage amerikanisches Management kennenlernen. Während er in Amerika weilt, hat sein Vertreter, Herr Kalinke, alle Mühe, die Firma wieder zum Laufen zu bringen. Als größtes Hindernis erweist sich dabei das Großraumbüro, das keiner mag und in dem es drunter und drüber geht. Kalinke löst es kurzerhand auf.

Der Chef kommt zurück

Voller Tatendrang kehrt Brokstedt aus Amerika zurück und muss erfahren, dass Kalinke schon alles geregelt hat, was er selbst als große amerikanische Neuerung im Betrieb einführen wollte. Was macht man da, besonders wenn man Brokstedt heißt?

Horlacher geht um

Brokstedt muss auf Druck aus Bosten Leute entlassen, versucht sich zu drücken, stiftet Verwirrung und muss am Ende doch die Suppe auslöffeln. Dabei hatte er sich alles so einfach vorgestellt: Er selbst auf Dienstreise, sein Stellvertreter Gosslar erledigt in der Zwischenzeit die unangenehmen Dinge und Brokstedt kehrt zurück, als wenn nichts gewesen wäre. Ein Telefax aus Bosten macht diesen schönen Plan zunichte.

Betriebssport

Die Mitarbeiter-Motivation stellt sich als schwieriges Thema heraus. Insbesondere dann , wenn ein amerikanischer Sportprofessor mitmischt und Brokstedt eigene Aktionen umsetzen will.

Lehmann auf dem Bio-Trip

Über naturbelassene Möhren und Sellerieknollen führt der Weg, der Frau Koch Herrn Lehmann näher bringt – so nah, dass Herr Lehmann einen wichtigen Termin verschläft (dabei hat er gar nicht geschlafen). Brokstedts Zorn prallt an ihm ab, weil es eben Wichtigeres als Termine gibt.

Der Werkspion

Der kaltgestellte Gosslar nutzt seine missliche Lage, um in die eigene Tasche zu wirtschaften. Gabi und Horlacher kommen dahinter und Gosslar muss gehen.

Verkäufer des Jahres

Amerikanische Management-Methoden sind so eine Sache für sich. Wenn man sie nicht perfekt beherrscht, kann es passieren, dass man „hire“ mit „fire“ verwechselt. So geschehen in dieser Folge. Der Betroffene ist Watzmann, der Verantwortliche Brokstedt.

Ladenhüter

Lager kann man auf vielerlei Weisen räumen. In diesem Fall wird Kalinke damit betraut, in der Hoffnung, er möge sich einen cleveren Versicherungsbetrug einfallen lassen. Aber die Rechnung geht nicht auf, weil es - 1. Thieme gibt, der alles sieht - 2. Kalinke nichts kapiert. Schließlich klappt die Lagerräumung aber doch - nur anders.

Vorzimmer-Roulette

Was passiert, wenn ein männlicher Sekretär auftaucht? Bei Lurzer bricht der Betrieb zusammen und Brokstedt (fast) mit. Ein Glück, dass es Frau Schneider gibt.

Der Flirt

Die kühle Frau Hanisch; es war höchste Zeit, dass die frustrierte Chefsekretärin ohne Chef (der ist nämlich immer in Amerika) mal auf andere Gedanken kommt. Kurt Ohlmütz sorgt dafür, er sorgt so gut, dass Brokstedt einer angemessenen Begleitung für den Messebesuch verlustig geht.

Der Mann aus Boston

Englisch müsste man können, telefonieren müsste man können, aus verklemmten Fahrstühlen müsste man sich befreien können und überhaupt müsste man manchmal weniger Recht haben im Leben, dann wäre Dr. Herbert Brokstedt auf eine große Überraschung aus Boston vorbereitet.

Details

  • Produktionsjahr:
    1983
  • Genres:
  • Altersfreigabe:
    6+
  • Audiosprache:
    Deutsch
  • Untertitelsprache:
    keine Untertitel
  • Land:
    Deutschland