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Franz Meersdonk, Günther Willers und ihre Maschinen, 320 PS – sie fahren Terminfracht in aller Herren Länder. Auf sie ist Verlass. Sie bringen ihre Fracht immer sicher und pünktlich ans Ziel. Durch ihre Adern fließt kein Blut, sondern reinster Diesel-Kraftstoff, ihr bester Freund ist die Straße, kein Weg ist ihnen zu weit und kein Ziel zu fern.

Vollgas

Nach einem anstrengenden 'Umlauf' nach Syrien freut sich Franz Meersdonk auf ein paar Tage Ruhe, doch seine Firma will ihn sofort wieder mit einer Terminfracht nach Teheran schicken. Zunächst muss Meerdonk jedoch für den zweiten Wagen einen neuen Mann finden. Er möchste Günther Willers um jeden Preis anwerben; dieser war bis vor kurzem einer der besten Teheran-Fahrer, bis er nach einem undurchsichtigen Streit mit seinem Chef aus dem Transportgeschäft ausgestiegen ist.

Nur eine kleine Verwechslung

Dem Transportunternehmer Reimers wird ein Lastwagen, ein blauer Mercedes, gestohlen, der vermutlich von den Dieben nach Griechenland gefahren und nicht mehr als 36 Stunden nach dem Diebstahl in den Nahen Osten verschifft werden soll. Da die Polizei so schnell nicht arbeiten kann, nehmen Reimers und sein Sohn die Verfolgung selbst in die Hand und versuchen, das gestohlene Fahrzeug auf der Europastraße 5 aufzufinden.

Die thessalische Nacht

Günther Willers trifft in Saloniki seinen alten Bekannten Sengle wieder, der ihn vor Jahren gemein betrogen hat. Doch es bekommt ihm schlecht, dass er Sengle nun zur Reden stellen will, denn dieser ist inzwischen in Gangsterkreisen ein „hohes Tier“ geworden. Ehe er sich versieht, steckt Willers im Gefängnis, wegen der falschen Anschuldigungen von Sengles Freundin Kalypso. Meersdonk findet inzwischen heraus, dass Sengle gestohlene Lastwagen in den Nahen Osten verschiebt.

Tommys Trip

Tommy ist einer von vielen jungen Leuten, die dem zivilisierten Europa entfliehen und das Heil in Indien suchen wollen. Doch das Geld ist ihm bereits in Griechenland ausgegangen, nun schlägt er sich mit Trampen – und Stehlen – durch. Meersdonk, der Tommy zur Umkehr zu bewegen hoffte, wirft ihn beim ersten Versuch, ihn zu bestehlen, hinaus und fährt allein weiter. Dort bekommt er Schwierigkeiten mit der Zollbehörde – er verliert kostbare Zeit, bis überraschend Tommy auftaucht und ihm aus der Notlage hilft.

Ganoven unter sich

Meersdonk und Willers sind nun schon in Anatolien und fahren dem schwierigsten Teil ihrer Reise entgegen. Da wird Willers nachts von einer Bande vermummter Männer ausgeraubt. Die einheimische Polizei glaubt ihm seine Geschichte nicht, dass ihm die Straßenräuber das Geld gezielt aus der Geheimtasche seiner Jacke geholt haben. Es ist zu vermuten, dass einer der Räuber Willers und seine Gewohnheiten gekannt hat. Der Verdacht fällt auf Fritz Volkers, einen Kollegen aus Fernfahrerkreisen.

Kolbenfresser

Willers soll den neuen Kollegen Jörg einweisen. Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber dem Neuen, rettet dieser Willers aus einer finanziellen Bredoullie. Als herauskommt woher er das Geld hat, streikt der LKW von Willers. Schafft er es noch, pünktlich nach Teheran zu kommen?

Fliegender Start

Bei der Rückkehr von ihrer ersten Reise müssen die beiden Fernfahrer Meersdonk und Willers erfharen, dass sie arbeitslos geworden sind, da die Firma Mittlermann infolge einer Zahlungsunfähigkeit ihres Auftraggebers pleite gegangen ist. Die beiden LKW-Fahrer müssen mit Aushilfsjobs vorlieb nehmen, da ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt politische Veränderungen in Persien ein Überangebot von Fernfahrern in ganz Europa zu Folge haben. Endlich gelingt es ihnen, wiederr einen großen Frachtauftrag zu bekommen.

Eine Frau in der Koje

Unterwegs nach Nordafrika fahren die beiden Lastwagenfahrer Meersdonk und Willers Richtung Genua, um sich dort nach Tunis einschiffen zu lassen. Unterwegs taucht eine junge Frau namens Carla auf und bittet sie, sie als blinden Passagier ohne Paß nach Genua mitzunehmen. Meersdonk ist ganz dagegen, doch Willers schenkt der Frau Gehör. Zu seiner eigenen Überraschung findet sich Meersdonk wenig später in der Rolle des Beschützers – Carla hat sich auf das Schiff geschmuggelt und ausgerechnet in seiner Kabine versteckt.

Landjäger

Auf der Fahrt durch Tunesien wird Meersdonk wegen Geschwindigkeitsüberschreitung verhaftet. Mit Hilfe eines Bestechungsgeldes kommt er wieder frei, erfährt dann jedoch, dass die „Polizisten“ verkleidete Banditen waren. Daraufhin halten die beiden Fernfahrer alle Polizisten im Lande für Ganoven – und Willers wird prompt wegen Missachtung einer Polizeisperre ins Gefängnis gesperrt. Um seinen Kollegen aus der Klemme zu helfen, erzählt Meersdonk der Staatsgewalt die Geschichte von den falschen Polizisten.

Lalla und Kifkif

Unterwegs in Nordafrika trifft den Fernfahrer Willers das in seinem Beruf am meisten gefürchtete Unheil: Er fährt Kinder an, die unvorsichtig über die Straße gesprungen sind, und verletzt einen Jungen schwer. Über Funkt ruft Willers seine Kollegen zur Hilfe, die das Kind ins Krankenhaus bringen. Er selbst fährt nur wenige Kilometer zum Haus von Lalla und Kifkif, zwei Europäern, die hier ein neues Leben begonnen haben und den Lastwagenfahrern eine Art heimatlichen Pol in der Ferne bieten.

Schwarze Fracht

Die beiden Fernfahrer Meersdonk und Willers sitzen wegen Zollproblemen in Nordafrika fest. Um die Wartezeit zu nutzen, nimmt Willers das Angebot eines holländischen Fahrers namens von Haaren an, mit diesem Elektrogeräte durch die Sahara zu transportieren. Zu spät entdeckt er, dass es sich um einen Transport von dreißig schwarzen Arbeitskräften zurück in ihre Heimat, den Sudan, handelt.

Tödliche Dosis

Die beiden Fernfahrer Meerdonk und Willers erhalten nach langem Warten endlich freie Fahrt nach Tahoua. Vorher macht Meerdonk noch einen kleinen Abstecher nach Bizerta, wo er von Achmed, einem tunesischen Ingenieur, erwartet wird, dem er noch in Deutschland versprochen hatte, ihm Medikamente für seinen kranken Vater mitzubringen. Achmed bringt ihn zu seinem Vater, und der Arzt spritzt unverzüglich das Medikament. Der Vater stirbt in derselben Nacht. Die Familienmitglieder halten Meerdonk für schuldig.

Der Wüstenkoller

Nach vielen Gefährdungen gelangen die Fernfahrer Meerdonks und Willers endlich an den Bestimmungsort ihrer Reise, zur Oase Tahoua im Niger. Dort arbeitet eine kleine Forschungsgruppe an einem Projekt zur Fruchtbarmachung der Wüste. Meerdonk und Willers haben den Hauptteil der Ausrüstung gebracht und werden mit einem ausgelassenen Fest empfangen. Am Tag nach ihrer Ankunft in Tahoua sind die Lastwagen noch immer nicht ausgeladen, angeblich wegen Mangels an Arbeitskräften.

Details

  • Produktionsjahr:

    1980

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    12+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Deutschland