Inhalt

Das Ehepaar Marianne und Peter Merian leben gemeinsam mit ihrer querschnittsgelähmten Tochter Claudia und ihren beiden Söhnen Heini und Schorsch in einem Wiener Hochhaus. In den Wirren der 1980er Jahren durchleben sie so manche Krise.

... und manchmal besser als man glaubt

In der Steuerkanzlei erleben Herr Dr. Merian und Dr. Rameder eine Überraschung mit dem cholerischen Kommerzialrat Zwitschklitschek; vor allem Dr. Rameder, der gegen die von Mag. Liguster ausgehende hektische Betriebsamkeit in der Kanzlei revoltiert, wird in Verwirrung gestürzt. Heini und Claudia haben zur Freude der Familie die Matura bestanden; Claudia ist ein bißchen enttäuscht, daß Liguster nicht zur Feier des Tages eingeladen wurde.

Die Zukunft kennt ja keiner

Dies ist eine Folge mit Romanzen verschiedenster Art: der Zuschauer erlebt den Gedichte schreibenden Heini in guter Zweisamkeit mit seiner Viola, einen reifer werdenden, philosophierenden Schorsch mit seiner schicken Erika und eine behutsame Annäherung von zwei Einsamen, die sich bis jetzt nicht ausstehen konnten: Frl.Haberger und Dr.Rameder in der abendlichen Kanzlei. Claudia hat sich in Michael Liguster verliebt und wird von ihm zu stärkeren Übungen angefeuert.

Morgen wird alles anders sein

Claudia und Heini sowie der Schaufensterpuppen sammelnde Akademiker machen eine erschreckende und unerklärliche Entdeckung, in deren Folge eine hektische Suche nach dem verschwundenen Mag. Liguster einsetzt. Schorsch muß ebenfalls, auf eine ganz andere Art, einen tiefen Schock hinnehmen: die Frau, die er liebt, scheint ihn im Stich zu lassen. - Am Ende des Tages wird die Familie mit einem traurigen Ereignis konfrontiert, das einen Schlußstrich unter das Kapitel "die magischen Kräfte des Mag. Liguster" zieht.

Kleines Opfer für die Götter

Dieser Tag im Leben der Familie Merian beginnt nervös und hektisch: Herr Merian hat Alpträume und - laut der ewig jammernden Frau Löffler - ein schlechtes Horoskop. Schorsch hetzt mit dem sicheren Gefühl, durchzufallen, zu einer Prüfung, Viola ist unzufrieden mit ihrem Dasein ohne Heini (der beim Bundesheer ist).

Herr Zögernitz bleibt unvergessen

Diese Folge steht unter dem Eindruck der notariellen Testamentseröffnung des verstorbenen Josef Zögernitz, der Claudia seinen in langen Jahren der Sparsamkeit angesammelten Goldschatz vermacht hat. Die unerwartete Reaktion der "Erbin" führt beinahe zu einem handfesten Familienkrach.

Aussteigen, aber wie

Während die Mitarbeiter des Steuerberatungsbüros aus mehr oder weniger durchsichtigen Gründen guter Laune sind und Frau Merians Chef einen Geschirrtuchwahn entwickelt, befragt Claudia die Mitmenschen, was diese mit viel Geld anfangen würden und bekommt die seltsamsten Auskünfte sowie Ratschläge, wie sie es verwenden soll. Herr Merian geht neuerdings einem geheimnisvollen Hobby nach, das zu ergründen weder Frau Merian noch dem neugierigen Dr. Rameder gelingt.

Gäste sind willkommen

In dieser Folge wird Claudia durch Herrn Zögernitz in eine für sie völlig fremde Welt eingeführt: in einen Verein von alten, resignierten, zankenden Pensionisten, die sich Claudia gegenüber zunächst beschämend engstirnig benehmen. Diese Begegnung führt zu einer verblüffenden der "alten Schlamperdatsch" und zu einer lohnenden Aufgabe für Claudia.

Die Löwen sind los

Claudia bringt als neue Präsidentin Schwung in den Pensionistenverein "Schlamperdatsch". Unterstützt von neuer Kleidung und einem neuen Namen, die "grauen Löwen", entdecken sie allerhand brachliegende Talente an sich und ein neues Lebensgefühl. Bei den übrigen Mitgliedern der Familie Merian löst ein kaltes Reisfleisch einigen Krach aus, der aber wieder zu längst fälligen Aussprachen führt.

Wahre Liebe ist das nicht

Claudia wird ein Heiratsantrag gemacht - aber ist das auch die "wahre Liebe"?

Zwölfter diese H.T.

Dieser Tag hats in sich: Herr Merian hat verschlafen und eilt mit leerem Magen und unrasiert ins Büro. Dort geht es drunter und drüber, ein Termin jagt den anderen, aber am meisten Kopfzerbrechen macht Herrn Merian die rätselhafte Anmerkung "H.T." am Kalender. Frau Merian, ohne Job und ohne Aufgabe, schlittert in eine Krise, die sie mit Alkohol zu betäuben sucht. Claudia, mit ihrem wachen Verstand, versucht, in einem langen Disput, ihrer Mutter einige Fehler klarzumachen.

... und warte auf dich

Wieder einmal hat das Ehepaar Merian den festen Vorsatz, den Nachmittag und Abend gemeinsam in der Stadt zu verbringen. Leider ist über die Pressomatic eine Computer-Katastrophe hereingebrochen, so daß Herr Merian im Wust der Arbeit völlig das Rendez-vous mit seiner Frau vergisst. Die wartet indes vergeblich und stundenlang im Kaffeehaus auf ihn - das Ergebnis dieses Sitzengelassenwerdens kann sich hören lassen.

Das große Zittern

Endlich hat sich Herr Merian, von seiner Frau energisch dazu angehalten, aufgerafft, zum Arzt zu gehen. Schon im Wartezimmer sinkt seine Stimmung auf den Nullpunkt, und die Andeutungen des Arztes lassen das Schlimmste befürchten. Liguster bezaubert in bewährter Manier Frau Merian als telephonischer Seelentröster. Indessen streift Herr Merian ziellos durch die Innenstadt und hat allerlei merkwürdige und bedrohlich scheinende Begegnungen.

Ein Tag der Wunder

Eine Kaiserkrone ist im Hof aufgeblüht und aus allen Radios tönt das Lied, das Frau Merian im Studio aufgenommen hatte, als sie auf ihren Mann wartete. Schorsch scheint ein steuerberatendes Naturtalent zu sein, und Heini hat eine Königsidee, wie man gleichzeitig Geld verdienen und alten Leuten helfen kann. Auch Claudia sagt, sie sei sich schon sicher, wie - und mit wem - ihr Leben weitergehen soll.

Ein ganz normaler Mensch

Heinis "Rolladen-Service" floriert richtig, sodaß er bald seinen Bruder als Steuerberater brauchen wird, stellt Schorsch bei einem Besuch fest, und ist ganz erstaunt, daß der weltfremde Heini so praktisch veranlagt ist. Claudia provoziert ihre Familie, um endlich wie ein ganz "normaler Mensch" auch beschimpft zu werden.

Salzgurken und Paradeiser

Bei den Merians gibt es ein buntes Fest: man feiert Claudias Geburtstag und Dr. Merians 20.Firmenjubiläum. Bald stellt sich heraus, daß noch mehrere Gründe zum Feiern bestehen. Der Vater des Kindes ist Pauli, den Claudia auch heiraten wird...

Hier lässt sich's leben

Jahre später führt Claudia ein florierendes Firmenberatungsinstitut. Ihr Bruder, Heinrich Merian, meldet sich aus Deutschland. Er möchte von seiner Schwester Informationen wirtschaftlicher Art und kündigt seinen Besuch in Wien an. Die querschnittgelähmte Claudia wird hervorragend von ihrer Freundin Viola und einem pensionierten Ministerialrat, Dr. Brechtl, betreut. In der Steuerkanzlei ihres Vaters stehen Umstrukturierungen an.

Ein Tag der Wunder

Georg Merians Wagen wird gestohlen. Es stellt sich heraus, daß es wahrscheinlich kein normaler Autodiebstahl, sondern ein geplanter Anschlag war - ein Anschlag, der aber kaum Georg gegolten haben kann. Der ehemalige Mitarbeiter der Steuerberatungskanzlei Merian, Magister Liguster, kommt auf Besuch. Er zieht als buddhistischer Mönch Claudia in seinen Bann.

Ein Kalb für den verlorenen Sohn

Heini, der keineswegs heimzukehren beabsichtigt, ist in Wien um alte Verbindungen für neue Ostgeschäft einzusetzen. Die Betriebe seiner Schwester und seines Vaters interessieren ihn. Sie sollen alle in seine Geschäfte investieren. Georg jedoch sind Heinis Geschäfte suspekt.

Sünder haben's eilig

Der Besuch eines Polizisten in Zivil bringt Unruhe in den Alltag. Nur Rameder weiß sofort, worum es geht: Die Polizei sucht Heini. Aber nicht Heini ist der Hauptverdächtige, der Gesuchte ist der Chef einer ausgekochten Betrügergruppe aus Dänemark. Er soll angeblich immer in Verkleidung arbeiten.

Einen Besseren find'st du nicht

Die Stimmung in der Familie Merian ist an einem Tiefpunkt angelangt. Allen ist nun klar, daß Heini an betrügerischen Geschäften beteiligt ist. Er gibt vor, von seinem deutschen Kompagnon erpresst zu werden.

Manchmal muss man sich entscheiden

Um seinen kriminellen Sohn zu retten, plant Maxini, Claudias Ehemann, den Untersuchungsrichter Paul Seidler zu beseitigen. Während einer Ballonfahrt will er mittels Fernzündung den in einer Gasflasche untergebrachten Sprengstoff zünden. Präzise hat Maxini alles vorbereitet, doch es unterläuft ihm ein schwerer, schicksalshafter Fehler.

Details

  • Produktionsjahr:

    1981

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Österreich