Inhalt

Wolfgang Amadeus Mozart war bereits als Kind ein Genie. Er komponierte schon mit fünf Jahren sein erstes Klavierstück, gab in den folgenden Jahren Konzerte in halb Europa und lernte die großen Persönlichkeiten seiner Zeit kennen, wie König Ludwig XV. oder die österreichische Kaiserin Maria Theresia. Diese und andere historische Fakten fließen in die liebevoll gezeichnete Serie mit ein. Während der bischöfliche Förderer Schrattenbach oder die befreundete Vermieterfamilie Hagenauer zu den wahren Begebenheiten in Mozarts Leben zählen, sind andere Erlebnisse und Charaktere frei erfunden. Dazu gehört zum Beispiel der hinterhältige Devilius, der stellvertretend für die vielen Neider steht und zusammen mit seiner Ratte Monti der gesamten Familie Mozart das Leben schwer macht. Amadeus’ ganzer Einfallsreichtum und sein scharfer Verstand werden immer wieder gefordert, um Devilius auszutricksen.

Die gebrochene Taste

Amadeus ist es Leid immer nur auf einem "stummen Klavier" im Hotelzimmer üben zu müssen. Da kommt es ihm gerade recht, dass anlässlich eines "Russischen Abends" ein großer Konzerflügel in den Ballsaal gestellt wird. Beim heimlichen Spiel auf dem Instrument bricht aber eine Taste. Devilius möchte sich bei dem russischen Adel als Virtuose anbiedern und setzt den bestellten Pianisten kurzerhand außer Gefecht. Amadeus und Nannerl versuchen derweil mit Pumperl's Hilfe ein wenig Geld auf der Strasse zu verdienen, um davon eine neue Taste beim Pianobauer erwerben zu können. Ist das alles in so kurzer Zeit zu schaffen? Wer wird letztendlich am Abend auftreten und wird das mit oder ohne die fehlende Klaviertaste sein?

Der Bär ist los

Auf dem Weg zur Apotheke, wo Amadeus Baldrian für seine erkrankte Schwester Nannerl holen soll, läuft Pumperl einem anderen Hund hinterher und verschwindet. Amadeus muss ihn suchen, dabei kommt er auf einem Marktplatz zu dem Auftritt eines Tanzbären. Er begeistert den Bären und die Zuschauer mit seinem Geigenspiel, die ihm sogar einige Dukaten spenden. Voller Neid heckt Devilius einen Plan aus, der am nächsten Tag seinen Neffen Mario an Amadeus' Stelle katapultieren soll. Aber Mario's Gefiedel bringt kein Geld ein und treibt den Bären in eine turbulente Flucht durch die Gassen von Wien. Amadeus' wunderschönes Geigenspiel kann schließlich das Allerschlimmste verhindern.

Rutschpartie

Die Mozarts werden zum wiederholten Mal zum kaiserlichen Hof geladen. Da die Eltern aber nicht zu erreichen sind, überreden die Kinder zwei Angestellte des Hotels als ihre Eltern bei Hofe aufzutreten. Das führt zu etlichen Komplikationen, denn nachdem die echten Eltern von der Einladung erfahren haben, eilen sie auf dem schnellsten Wege ins Schloss. Amadeus und Nannerl haben derweil mit Marie Antonette, der jüngsten Tochter der Kaiserin, jede Menge Spaß beim Schlittern auf den blanken Böden der Schlossflure. Werden sie wohl immer rechtzeitig anhalten können und werden die Eltern von Amadeus und Nannerl gute Miene zum heiteren Spiel machen? Und kann Devilius einen neuerlichen erfolgreichen Auftritt von Amadeus verhindern oder wird er am Ende ausrutschen?

Keine Angst vor Pocken

Nannerl bricht während eines Konzertes im Kaiserpalast vor Erschöpfung zusammen. Irgendwie fällt in diesem Zusammenhang das Wort Pocken. Devilius, der davon erfährt, fühlt sich mit einem Mal ebenfalls ganz krank und dem Ende nahe. Alle sorgen sich um Nannerl. Niemand kann sagen welche Art von Krankheit sie hat. Amadeus glaubt, dass das Amulett, welches Nannerl beim Konzert im Palast verloren hat, ihr die Gesundheit zurückbringen wird. Er schleicht sich ins Schloss um nach dem Amulett zu suchen. Devilius genießt unterdessen die Pflege durch seine "Angehörigen" Mario und Monti. Wird das Amulett Nannerl gesund machen, handelt es sich tatsächlich um die Pocken und wird Devilius Simulation am Ende auffliegen?

Das Geheimnis von Ybbs

Prinzessin Antoinette erzählt Amadeus vom Geheimnis von Ybbs, welches er für sie aufdecken soll. Amadeus schafft es seine Eltern auf dem Rückweg nach Salzburg ins Kloster Ybbs zu führen, wo er sich sogleich auf die Suche nach dem Geheimnis macht. Die Gruppe um Devilius verirrt sich in dichtem Schneegestöber ebenfalls in dieses Kloster, wo sie durch heimliches Herumschleichen große Verwirrung unter den Mönchen stiftet. Das Geheimnis entpuppt sich als eine hinter einer Wand versteckte wunderschöne Orgel. Amadeus gibt ein kleines Orgelkonzert und das Trio Infernale muss in wilder Hast auf zwei Schweinen reitend vor den Mönchen fliehen.

Grüne Wundertropfen

Was ist nur das Geheimnis von Amadeus' musikalischem Talent? Devilius glaubt, dass er es endlich herausgefunden hat. Es sind die grünen Wundertropfen, die Amadeus' Mutter ihrem Sohn verabreicht hat. Devilius muss nun irgendwie an diese Mischung herankommen, um sie dann Mario einzuverleiben, der danach endlich eine echte Konkurrenz für den Wunderknaben werden könnte. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Wird dem hinterlistigen Devilius der große Coup gelingen und sind die Wundertropfen wirklich das, was Devilius vermutet?

Sternschnuppen

Winter in Salzburg. Dichtes Schneetreiben. Die Kinder wollen Schlittenfahren am Fluss. Pumperl hüpft auf eine Eisscholle und treibt ab. Eine dramatische Rettungsaktion, an der auch Mario und ein paar ungeliebte Knaben aus der Nachbarschaft beteiligt sind, beginnt. Mit Hilfe eines Teleskops wird Pumperl ausfindig gemacht. Durch dieses Teleskop sollen auch in der kommenden Nacht anlässlich einer Einladung des Bischofs Hunderte von Sternschnuppen beobachtet werden. Das Wetter spielt aber nicht mit und so muss Amadeus einmal mehr die Gesellschaft mit seiner Musik verzaubern.

Der Chor der schweigenden Schwestern

Wegen Platzmangels erhält der Chor der Salzburger Waisenknaben eine Absage vom Kloster der "Schweigenden Schwestern" zum alljährlich stattfindenden Erntedankfest. Ein Sturm hat das Kloster teilweise zerstört. Amadeus und Nannerl sollen als Ersatz dort auftreten. Devilius lässt es sich nicht nehmen mit Mario und Monti ebenfalls zu erscheinen. Mit einem üblen Trick setzt er Amadeus außer Gefecht, um so Mario als Musiker ins Spiel zu bringen, der das jedoch eigentlich gar nicht will. Am Ende rettet Amadeus das Kloster vor der Schließung, indem er aus den "Schweigenden Schwestern" einen tollen Chor macht, denn "nicht sprechen dürfen" heißt noch lange nicht, "nicht singen zu dürfen"!

Frühstückskonzert

Der Kardinal ist auf dem Weg zum Bischof von Salzburg. Er ist berüchtigt für seine Inspektionsreisen, die in aller Regel zu Versetzungen und Degradierungen führen. Der Bischof ist in heller Aufregung. Zu allem Unglück kommt der Kardinal einen Tag zu früh und nichts ist vorbereitet. Auch der bischöfliche Knabenchor ist noch nicht in der Lage ein Konzert zu geben. Gnadenlos inspiziert der Kardinal den Palast und löst Angst und Schrecken beim Bischof aus.

Zirkus in Salzburg

Ein großer Zauberer hat es Amadeus angetan. Er lässt nämlich auf der Bühne einen Pudel Klavier spielen. Ob das Pumperl auch schafft? Devilius kommt schnell hinter den Zaubertrick und lässt den Pudel verschwinden. Doch der Trick funktioniert ganz anders als vermutet. Als dem Zauberer schließlich der zweite Partner (ein Klavier spielender Liliputaner) für den Trick ausfällt, bittet er Amadeus, bei seinem Auftritt im Bischofspalast für diesen einzuspringen. Und so kommt es, dass Pumperl doch noch ein großes Klavierkonzert geben kann.

Die gestopfte Trompete

Da Amadeus den Klang lauter Trompetenmusik nicht ertragen kann, versucht er ein von Devilius heimtückisch angeordnetes gemeinsames Konzert mit dem berühmten Trompeter Schachtner zu verhindern. Er und sein Freund Kajetan versuchen die Trompeten von Schachtner verstecken, aber leider gelingt es Devilius immer wieder, eine neue Trompete für Schachtner heranzuschaffen. Zum Schluss findet Amadeus aber eine Lösung für ein gemeinsames Konzert mit Schachtner, ohne dass er unter dessen Trompetentönen leiden muss.

Das Glockenspiel

Eine internationale Schauspieltruppe will in Salzburg auftreten. Devilius wird vom hofeigenen Schauspieldirektor angehalten diese Konkurrenz zu verhindern. Amadeus freundet sich aber mit den Schauspielern an und bereitet mit ihnen ein Singspiel vor, für welches er aus dem Handgelenk die passende Musik zaubert. Devilius greift zu massiven Mitteln, um den Auftritt zu verhindern. Am Ende jubelt aber ganz Salzburg und Devilius spielt auf der Bühne eine ungewollte Hauptrolle.

Auf in die Welt!

Die Mozarts sollen am Abend ein Konzert im Bischofspalast geben. Vater Leopold hofft damit auch die letzten Zweifler zu überzeugen, sie auf Einladung von Josef Haydn am Englischen Hof musizieren zu lassen. Devilius aber hat den Konzerttermin aus dem bischöflichen Kalender gestrichen. Durch Amadeus erfährt der Bischof jedoch alles über die Mozart'schen Reisepläne. Devilius ist empört, der Bischof entsetzt bei dem Gedanken Amadeus fast zwei Jahre nicht mehr spielen hören zu können. Wie soll er sich entscheiden? Amadeus begibt sich auf „Abschiedstour zu seinen Freunden. Devilius, einerseits hoffnungsfroh den Posten von Leopold Mozart übernehmen zu können, andererseits aber missgünstig wegen der großen Reise, schadet sich schließlich selbst am meisten.

Details

  • Produktionsjahr:

    2006

  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Deutschland