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Sie lieben und sie mögen sich, sie hassen sich aber auch und sie beneiden sich. Sie sind manchmal Engel und Teufel in einer Person, oft zerstritten, aber immer wieder versöhnt. In Hohenwaldau und Niederwaldau, zwei romantisch verschlafenen Nester in Bayern, regieren mit Peter Elfinger und Paul Schneck zwei miteinander verschwägerte Bürgermeister mit gerissener Polit-Taktik und Sturheit. Beide wollen nur das Beste - natürlich nicht für sich, nur für ihr Dorf.

Alles geklärt

Landrätin Dr. Eva Faltermeier hat Bürgermeister Peter Elfinger aus Hohenwaldau und Bürgermeister Paul Schneck aus Niederwaldau in ihr Büro bestellt: Die Gemeinde braucht ein Klärwerk; bleibt die Frage nach dem Standort. Peter und Paul stimmen ausnahmsweise überein. Keiner will das Klärwerk in seinem Dorf. Die Landrätin sieht sich einem Bollwerk der Ablehnung gegenüber... Pauls Plan gegen das Klärwerk: Niederwaldau wird Luftkurort. Eine Meßstation soll den Antrag unterstützen.

Tracht und Niedertracht

Landrätin Dr. Eva Faltermeier hat ihre Schäfchen, 27 Bürgermeister samt Ehefrauen, zu einem Ausflug aufs Münchner Oktoberfest eingeladen. Mit von der Partie: Paul Schneck, Bürgermeister von Niederwaldau ohne Frau, und dessen Schwager Peter Elfinger für Hohenwaldau. Trotz ihrer Rivalität hat die Sparsamkeit gesiegt: Peter und Paul buchen ein Doppelzimmer in München. Ihre Pläne für den Abend in München sind jedoch grundverschieden.

Jedermann und Winnetou

Seit zwanzig Jahren veranstalten Hohenwaldau und Niederwaldau eienen Kultursommer mit Karl-May-Festspielen. Alle Jahre wieder spielt Peter Elfinger Winnetou. Paul Schneck Old Shatterhand. Alle Jahre wieder gibt’s Streit vor dem Probenbeginn: Paul beharrt auf einem Rollentausch. Diesmal läuft etwas schief; Paul bleibt stur. Er organisiert aus Protest für Niederwaldau eigene Festspiele. Das Programm: Jedermann“ mit Landrätin Dr. Eva Faltermeier in der Rolle der Buhlschaft. Peter startet den Gegenfeldzug.

Patrona Bavariae

Für Paul Schneck, Bürgermeister von Niederwaldau, beginnt dieser Morgen mit einem frohen Ereignis: auf dem Schloß wurde die Fahne gehißt. Dieses Zeichen bedeutet nur eines: die Baronin Luise Freifrau von Rabenberg ist wieder da ... Peter Elfinger erfährt von der Rückkehr der Schloßherrin durch einen anderen Vorboten: Ihr Hund Max Emanuel, eine mopsähnliche Bulldog-Mischung, stattet Peter einen Besuch ab. Wie sein Amtskollege sieht Peter darin ein gutes Omen.

Ja mei ...

Seit dreizehn Jahren lassen Peter Elfinger und Paul Schneck ihre Prospekte für die Fremdenverkehrswerbung gemeinsam herstellen. Zum Jahresbeginn liefert Peter wie gewohnt die neuen Prospekte nach Niederwaldau: Beiliegend die Rechnung über 10.000 Mark plus Mehrwertsteuer ... Diesmal verweigert Paul Schneck die Zusammenarbeit. Er hat eigene Werbemaßnahmen in Auftrag gegeben. In seinem Prospekt wirbt er u.a. für das örtliche Skiparadies.

Die Fahnenweihe

Zum Osterfest hat sich Paul Schneck etwas einfallen lassen: Die Bürgermeister von Niederwaldau und Hohenwaldau sollen in einer Ruder-Regatta gegeneinander antreten. Paul hat für sich und Peter Elfinger je ein Osterhasen-Kostüm anfertigen lassen. Peter ist von diesem Vorschlag begeistert. Die beiden schweigen in ungewohnter Harmonie... Bis Elisabeth Schneck der Vorfreude auf die Osterhasen-Regatta ein Ende setzt. Der katholische Frauenbund feiert sein zwanzigjähriges Bestehen.

Maria hilf

Paul Schmuck, Bürgermeister von Niederwaldau, feiert seinen sechzigsten Geburtstag. Bei Kaffee und Kuchen verkündet Paul den Gratulanten sein neuestes Vorhaben: er wird die Steinwiese am Ortsrand von Niederwaldau ans Justizministerium verkaufen. Für einen Gefängnisbau. Peter Elfinger trifft das Entsetzen. Der Baugrund grenzt an sein Dorf.... Der Gedanke an den Knast macht Peter krank. Er bekommt Fieber. Sein einziger Wunsch: noch einmal auf der Bank an der Steinwiese sitzen.

Brüder der Sonne

Peter und Paul stecken in Reisevorbereitungen. Wie jedes Jahr fahren die beiden Bürgermeister trotz ihrer Rivalität gemeinsam zur Kur. Diesmal hat Paul den Kurort ausgesucht: Den Sonnenhof in Bad Apfelbach. Auf der Fahrt weiht Paul seinen Kollegen ins Kurprogramm ein: Kurse gegen Minderwertigkeitsgefühle, zur Reinkarnation und zur pränatalen Massage. Peter kann sich dafür nicht erwärmen. Im Sonnhof bei den Brüdern der Sonne erwarten Peter weitere Überraschungen. Im Kurhaus fehlen sämtliche Türen.

Landadel

Daß Peter und die Baronin Freifrau von Rabenberg ein Paar sind, ist nicht zu übersehen. Peter fährt mit den Luxuslimousinen der Baronin durch Hohenwaldau, trägt einen Spazierstock und die Nase etwas höher. Paul Schneck hat dafür nur bissige Kommentare übrig. Bis Peter ihm ein Buch mit dem Titel „Who is who" präsentiert. Darin sind alle wichtigen Persönlichkeiten von Deutschland genannt, auch Peter Elfinger ...

In Gottes Namen

Bürgermeister Paul Schneck von Niederwaldau am Chiemsee steckt in den Vorbereitungen für eine Beerdigungs-Feier: Sein Ortspfarrer hat das Zeitliche gesegnet. Die Honoratioren aus dem benachbarten Hohenwaldau sind eingeladen - obwohl Paul mit dem Bürgermeister von Hohenwaldau Peter Elfinger auf Kriegsfuß steht. Trotzdem verbindet die beiden eine Familienbande: Pauls Ehefrau Elisabeth Schneck ist Peters Schwester. Daß Peter in Tracht zur Beerdigung erscheinen muß, hat er dem Schwager und Amtsbruder zu verdanken.

Details

  • Produktionsjahr:

    1994

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    6+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Deutschland