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Ob Herzinfarkt, Bergunfall oder Rauchgasvergiftung – die vier Titelheldinnen der ORF-Krimiserie „Vier Frauen und ein Todesfall“ glauben nicht an natürliche Todesursachen. Egal auf welche Weise die Menschen in ihrem Umfeld ums Leben kommen – das skurrile Quartett vermutet dahinter ein Verbrechen und beginnt, zu ermitteln.

Ausradiert

Es ist so weit, Maria und Salchegger geben den allseits beliebten Dorfwirt endgültig auf, das Geschäft rechnet sich nicht mehr, sie wollen in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Als nach dem letzten großen Abschiedssaufen endgültig das Licht ausgeht und der Dorfwirt quasi Geschichte ist, kommt es auf dem Dorfplatz zu einem tragischen Unfall. Drei Menschen sterben, als ein unbeleuchteter Wagen in die angetrunkene Menge rast und in der Dunkelheit verschwindet. Das kann kein Unfall gewesen sein, so sieht es auch Julie, die über den Tod ihres geliebten Raphaels nicht hinwegzukommen scheint. Das ganze Dorf ist in einem Schockzustand und als sich schließlich herausstellt, dass das Tatfahrzeug, das in einem nahegelegenen Teich gefunden wird, eines der beiden Ilmer Polizeifahrzeuge ist, sind sogar die vier Frauen sprachlos.

Nachgeburt

Dorf Ilm und vor allem die Zirbner Julie leiden noch immer unter den Folgen des tragischen Unfalls, die Ermittlungen treten auf der Stelle, lediglich eine Kontaktlinse kann im Tatfahrzeug sichergestellt werden. Herkunft unbekannt. Julie wiederum erscheint der tote Raphael immer wenn sie bei der Bäuerin Walpurga zu Besuch und auf der Toilette ist. Damit ist sie natürlich gänzlich überfordert. Als Walpurga sie zum Trostsaufen zu sich ins Haus einlädt, kommt es erneut zu einem tragischen Todesfall, doch diesmal ist der Täter schnell gefunden. Das Dorfattentat allerdings bleibt weiterhin unaufgeklärt

Totgepflegt

Als Julie in das von Walpurga geerbte Bauernhaus einziehen will, um endlich wieder sesshaft zu werden, kommt ihr die ungarische Pflegerin Jana K. bei einem Hexenschuß zu Hilfe und kümmert sich liebevoll um sie. Doch schon bald taucht ein älterer Herr in Dorf Ilm auf, der Jana als schwarzen Engel bezeichnet, die schon mehrere Männer vergiftet haben soll. Julie glaubt an Jana’s Unschuld, bis sie selbst von schweren Bauchkrämpfen gepeinigt auf der Toilette landet. Wieder erscheint der tote Raphael und nun muss sich Julie entscheiden: Geht sie mit ihm oder bleibt sie in Dorf Ilm.

Sündenbock

Pippa gelingt es Julie mit Gewalt am Leben zu halten, worüber diese zunächst nicht sonderlich erfreut ist. Schließlich gibt die seit der Unfallnacht in katatonischer Schockstarre steckende Bürgermeisterin Mitzi einen ersten Hinweis auf den möglichen Täter: Roman Kirchmayer, Alkoholiker und seit mehrfachem Führerscheinentzug passionierter Radfahrer, soll der Unfallverursacher sein. Doch leider wurde er selbst von Edith Brunner mit dem Rettungsauto über den Haufen gefahren, was bleibt ist sein Testament mit Schuldeingeständnis und eine Julie, die für immer dem Alkohol abschwören will.

Liebesknochen

Julies Abstinenz ist nur von kurzer Dauer, im Dorf überschlagen sich die Ereignisse. Wiebkes Schwangerschaft vom Herrn Pfarrer fliegt auf, woraufhin seine Haushälterin in wilden Voodoozauber verfällt und der Pfarrer in weiterer Folge verschwindet. Hat er sich in die Höllenklamm gestürzt? Zumindest kann die Herkunft des Skeletts im Polizeiwagen aufgeklärt werden. Es stammt von Julies Ex-Mann Xandi Zirbner, den sie vor Jahren ausgrub, um seine Gebeine immer bei sich zu haben – wie die Kiste mit dem Skelett allerdings ins Tatfahrzeug gelangen konnte, ist weiter ungeklärt. Sabi und Franzi hingegen haben mit ganz profanen Erziehungsproblemen mit Sohn Rocco zu kämpfen, während sich die ermittelnden Beamten weiterhin fragen, was nun wirklich in der Unfallnacht geschah.

Dornenvogel

Der Pfarrer bleibt spurlos verschwunden. Nun stellt sich heraus, dass er nicht nur mit Wiebke, sondern auch mit seiner Haushälterin Mahalia ein Kind gezeugt hat. Die vier Frauen allerdings beginnen allmählich am Schuldeingeständnis des verstorbenen Roman Kirchmayers zu zweifeln. Seltsame Dinge geschehen zwischen den Ermittlungsbeamten Siegwald und Paulmichl, wer weiß hier was und wer versucht was zu vertuschen und was hat es mit der im Tatfahrzeug sichergestellten Kontaktlinse auf sich? Pippa hat einen Verdacht, doch dieser wird ihr zum Verhängnis.

Kurzschluss

Vier Frauen treffen sich bei jeder Beerdigung im österreichischen Dorf Ilm und entwickeln dabei ihre ganz eigenen Theorien über das Ableben des Betreffenden. Das verschworene Damenquartett wittert hinter jedem Todesfall ein Verbrechen und wird detektivisch tätig.

Schlussstrich

Showdown in Dorf Ilm. Stück für Stück können die vier Frauen alle Puzzleteilchen zusammensetzen und das Rätsel um die Unfallnacht lösen. Schuld an allem ist nicht mehr und nicht weniger ein Manuskript, Toni’s Roman, den einige Dorfbewohner für bare Münze gehalten haben. Und auch der Herr Pfarrer ist wieder heimgekehrt und bekennt sich zu seinen Nachkommen. Was also tun, wenn keiner frei von Schuld ist? So weitermachen wie bisher – man wird sehen, zumindest finden die Toten ihren endgültigen Frieden und so kann auch Julie ihren Raphi am Ende endgültig loslassen.

Details

  • Produktionsjahr:

    2014

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    12+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Österreich