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Ob Herzinfarkt, Bergunfall oder Rauchgasvergiftung – die vier Titelheldinnen der ORF-Krimiserie „Vier Frauen und ein Todesfall“ glauben nicht an natürliche Todesursachen. Egal auf welche Weise die Menschen in ihrem Umfeld ums Leben kommen – das skurrile Quartett vermutet dahinter ein Verbrechen und beginnt, zu ermitteln.

Abgesoffen

Dorf Ilm bereitet sich, angeführt vom Dorfwirt Salchegger, auf die Wiederauferstehung der „Ilmer Passionsspiele“ vor. Während Ex-Pfarrer Raphael wie einst Jesus über das heilige Wasser des Sees wandelt, taucht plötzlich vor ihm eine Wasserleiche aus den kühlen Fluten auf. Die vier Frauen beginnen ihrem Ruf gemäß sofort mit ausgiebigen Recherchen. Bei der Leiche handelt es sich um Jackie Kuttnig, dem Kassier der „Bauerngemeinschaft“, eine Körperschaft die sich durch undurchsichtige Grundstücksspekulationen einen zweifelhaften Ruf erworben hat. Kuttnig war bei der Veruntreuung von Geldern in vorderster Reihe aktiv. Aber auch der plötzliche Reichtum vom derzeit arbeitslosen Franzi wirft neue Fragen auf.

Mannsteufel

Franzi sitzt wegen des Verdachts, den Mord an Jackie Kuttnig begangen zu haben, im Gefängnis. Während seine Mutter Maria nach Beweisen für die Unschuld ihres Sohnes sucht, ist sein Vater, Ex-Bürgermeister Pepperl, völlig aus dem Häuschen, da die halbpopuläre Schlagersängerin Candy wieder einmal die Region beehrt und im „Saustall“ auftreten wird. Immerhin hatte er vor einigen Jahrzehnten eine heiße Liebesnacht mit Candy und sinnt nun auf Wiederholung derselben. Salchegger probt inzwischen verzweifelt mit seinen Laiendarstellern die „Ilmer Passion“, wird aber nur von Gerti Zeilinger in seiner künstlerischen Sensibilität verstanden. Die vier Frauen wiederum kommen dahinter, dass die Intimfeinde Sterz und Tallnöfer eine geheime Vereinbarung getroffen haben, in der es offenbar um ein großes, äußerst lukratives, aber semilegales Bauprojekt im Ilmer Kogelwald geht.

Bauernschmaus

Die vier Frauen werden zu Lebensrettern und schneiden in letzter Sekunde Ulrich Sterz von dem Kälberstrick los, an dem der Mann in seinem Vorzimmer baumelt. Wieder bei Bewusstsein beschuldigt Sterz seinen Widersacher Tallnöfer des versuchten Mordes. Allerdings hat dieser ein lupenreines Alibi, da er just zur Tatzeit in der Kirche war und beinahe an einer vergifteten Hostie gestorben wäre und nun im komatösen Zustand im Spital liegt. War es doch versuchter Selbstmord? Der Fall wäre mit Sicherheit für die vier Frauen im Handumdrehen gelöst, hätte Julie nicht so große Probleme mit Raphael und Mary nicht gerade ihren Mann, Dorfwirt Salchegger, in flagranti mit der gar nicht so frommen Friseuse Gerti Zeilinger erwischt.

Auferstanden

Während Dorfwirt Salchegger wegen des Seitensprungs mit Gerti Zeilinger und seinen nagenden Schuldgefühlen die Proben zu den Ilmer Passionsspielen fast unmöglich macht, beginnt Franzi ein Resozialisierungssprojekt namens „The Jailhouse“ für ehemalige Häftlinge. Doch das ist alles erst der Anfang. Denn als Gerti tags darauf leblos in ihrer Wohnung aufgefunden wird, Salcheggers Frau Maria angblich kurz davor bei ihr war und kein schlüssiges Alibi vorweisen kann, tritt der forsche Kripobeamte Köhlmeier auf den Plan. Und dann erlebt Dorf Ilm beim Begräbnis der Gerti Zeilinger etwas selbst hier noch nie Dagewesenes.

Gottesurteil

Maria Salchegger wird wegen versuchten Mordes an ihrer Nebenbuhlerin Gerti Zeilinger verhaftet. Zugleich findet Gerti wieder zu ihrer tiefen Religiosität und predigt in der Kirche vor begeisterten Gläubigen. Julie, Pippa, Sabine und Salchegger trauen der Sache nicht und bemühen sich um die Freilassung von Maria. Damit noch nicht genug, bandelt der dubiose Investor Mirlinger mit Bürgermeisterin Mitzi an und bekommt im Östrogenrausch von ihr einen Freibrief für die Investition des gesamten Gemeindevermögens in Spekulationsgeschäfte.

Zahltag

Bürgermeisterin Mitzi Nothdurfter’s Geliebter, Mirlinger, ist spurlos verschwunden und mit ihm das gesamte Gemeindevermögen. Mitzi ist restlos verzweifelt und sieht nur im Selbstmord einen Ausweg. Dieses Vorhaben möchte sie aber dem Pfarrer Prinz beichten, dabei löst sich ein Schuss aus ihrem Revolver. Mindestens genauso gefährlich ist Julie unterwegs, die mit ihrem alten Wohnmobil beinahe die am Dorfplatz probenden Darsteller der Ilmer Passionsspiele niedermäht.

Details

  • Produktionsjahr:

    2013

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    12+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Österreich