Inhalt

Heiko "Schotty" Schottes, staatlich geprüfte Reinigungsfachkraft, fährt immer dann mit seinem weißen Pick-Up vor, wenn die Polizei die Ermittlungsarbeit abgeschlossen hat: Mit Chemikalien und Putzmitteln bewaffnet, beseitigt er die letzten Reste des Lebens. Im Umgang mit Müll, Blut und Leichengeruch bringt Schotty so schnell nichts aus dem Konzept. Allerdings trifft Schotty bei seinen Einsätzen auch auf Hinterbliebene - und weil er ein geselliger Mensch ist, wird manchmal mehr gesprochen als geputzt.

Ganz normale Jobs

Schotty säubert das blutverschmierte Badezimmer einer Wohnung, als es an der Tür klingelt. Es ist aber nicht der Mörder, der zum Tatort zurückkehrt, sondern eine Prostituierte, die ihren Kunden aufsuchen will. Als sie erfährt, dass dieser ermordet wurde, will sie aus der Wohnung flüchten. Es gelingt Schotty, sie zum Bleiben zu überreden. Fast sieht es so aus, als würden sie sogar Sex miteinander haben, denn beide halten sich aufgrund ihrer Jobs für abgebrüht.

Spuren

Schotty wird zu einem Einsatz in die Wohnung eines Schriftstellers gerufen. Dessen Tante ist bei einer ominösen Explosion ums Leben gekommen. Weniger mit dem Tod seiner Tante als mit seiner Schreibkrise beschäftigt, fühlt sich der Schriftsteller von Schottys Arbeit gestört. Während Schotty aus Protest seine Arbeit niederlegt, entdeckt der Schriftsteller den Tatortreiniger als Quelle seiner Inspiration.

Nicht über mein Sofa

Schotty wird in die Villa einer reichen Witwe gerufen. Hier ist ein Einbrecher ums Leben gekommen, als er auf der Flucht eine Treppe hinabstürzte. Das behauptet zumindest die alte Dame. Während Schotty seiner Arbeit nachgeht, findet er jedoch Beweise dafür, dass die Frau den Einbrecher kaltblütig mit einem Golfschläger getötet hat. Als Schotty ankündigt, die Polizei rufen zu wollen, versucht die alte Frau sein Schweigen zu erkaufen: mit einem Maserati - Schottys Traumwagen!

Geschmacksache

Schotty reinigt die Praxis eines Psychologen. Er wurde von einer Patientin getötet. Eine weitere Patientin unterbricht seine Arbeit, weil sie am Tatort eine Kerze aufstellen möchte. Schotty ist erschrocken über ihre Leibesfülle, welche sie allerdings mithilfe des Psychologen zu akzeptieren gelernt hat. Während Schotty seine Vorurteile der dicken Frau gegenüber nicht verbergen kann, erscheint ihm der Geist des Psychologen im Spiegel und konfrontiert ihn mit seiner Oberflächlichkeit.

Details

  • Produktionsjahr:

    2011

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    12+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Deutschland