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Mit den neuen kulinarischen Abenteuern begibt sich Sarah Wiener auf einen grenzüberschreitenden Streifzug quer durch die Alpen. In zehn neuen Episoden bereist sie Frankreich, die Schweiz, Deutschland und ihr Heimatland Österreich. Überall wird sie herzlich willkommen geheißen und mit mal deftigen, mal zarten, aber in jedem Fall regionalen Spezialitäten bewirtet. Am Ende jeder Etappe ist Sarah an der Reihe: Sie muss das Rezept nachkochen und sich einer strengen, lokalen Jury stellen.

Im Salzkammergut

Ernst Fuchs, der Inhaber des Restaurants "Fischkalter" am steirischen Grundlsee, ist ein wahrer Meister im Zubereiten von Reinanken. Diese Forellenart lebt tief im See und liebt klares, frisches Wasser. Ernst Fuchs weiht Sarah Wiener in die Geheimnisse ein, wie der Fisch richtig gewürzt wird und vor allem wie er zart bleibt. Sarah erhält außerdem die Aufgabe, eine Pfifferlingssuppe zuzubereiten, doch die Pfifferlingsgründe kennen nur die Einheimischen – und die sind schweigsam.

In Savoyen

In Savoyen warten Catherine und Christian Finas mit zwei Gängen auf Sarah Wiener. Zuerst gibt es Mangold-Schnecken in Blätterteig, gefolgt von Gämse mit Polenta und roten Beeren. Die Zubereitung an sich ist schon nicht einfach, doch wesentlich schwerer ist es, eine Gämse zu jagen. Die Berge sind steil, die Gämsen flink, und die Erinnerung an das erste Haustier ist bei Sarah Wiener nicht weit.

Im Berchtegadener Land

Mitten im Berchtesgadener Land bewirtschaftet Alexandra Irlinger im Örtchen Bischofswiesen einen kleinen Bauernhof. Die Spezialität, die sie für Sarah Wiener bereithält, sind Kasspatzen. Zu den Zutaten für diese - sehr frei ins Hochdeutsche übersetzt - Käsenudeln gehört neben Mehl und Eiern der ebenso konzentrierte wie geruchsstarke Beielkas, eine Art Schüsselkäse. Gewonnen wird er oben auf der Alm, direkt unter dem Watzmann.

Im Engadin

Im Restaurant "Piz Tschütta" im Unterengadin kombiniert Küchenchef Daniel Fischer gern klassische Rezepte der Region mit neuen Einflüssen. Sein Vorschlag für Sarah Wieners Hauptgericht: Engadiner Kartoffelwurst und Kartoffelteigtaschen, gefüllt mit Steinpilzen. Als Vorspeise soll es Ziegenkäse-Ricotta an Birnenbrot geben. Doch bevor es in der Küche losgeht, müssen alle Zutaten zusammengetragen werden. Da führen viele Wege nach Italien und Österreich, und nicht immer wird der Inhalt des Rucksacks verzollt.

Im Wallis

Im Schweizer Kanton Wallis, unterhalb des Gipfels des erhabenen Matterhorns, liegt das kleine Dorf Evolène. Dort führt Raymonde Pralong das Restaurant "Au Vieux Mazot". Bei Raymonde steht Walliser Eintopf auf dem Feuer, ein deftiges Gericht aus Fleisch, Speck, Würsten, Obst und Gemüse. Doch bevor Sarah Wiener die Zutaten in den gusseisernen Topf werfen kann, macht sie Bekanntschaft mit den Eringer Kampfkühen, einer lokalen Rinderrasse, die in dem Ruf steht, besonders konfliktfreudig zu sein.

In Hochsavoyen

Am Lac d'Annecy in Hochsavoyen, dem zweitgrößten See Frankreichs, hat Vincent Favre-Félix ein kleines kulinarisches Reich errichtet, das "La Pricaz". Dort serviert er Sarah Wiener Geflügel mit Speck im Kohlmantel sowie den berühmten Reblochon-Käse in einer Gewürzkuchenpanade. Alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau, nur das Wetter kommt direkt vom Himmel.

Im Allgäu

In seinem Gasthaus „Obere Mühle“ in Bad Oberdorf im Allgäu versteht sich Eckehart Egger auf ungewöhnliche Kombinationen. Sein Gericht für Sarah Wiener: Kalbsbries mit Krebsen in Butter geschwenkt. Klingt einfach, doch der Krebs ist so selten wie tückisch und das Bries ein nicht ganz alltägliches Stück Fleisch. Und schließlich muss die unerlässliche Alp-Butter beschafft werden, für die sich Sarah auf eine richtige Wanderung begibt.

Im Waadt

Am Genfer See besucht Sarah Wiener das Restaurant "La Pinte du Paradis" der Familie Reichenbach. Geführt wird es von den Brüdern Claude-Alain und Julien sowie ihrer Mutter Ursula. Die Spezialität des Hauses sind Rillettes aus geräucherten Forellen und "Rôti Vaudois", ein Schweinebraten mit Wurstfüllung im Speckmantel. Für die Zutaten müssen Fliegen auf Fische treffen – und jede Menge Fleisch durch den Wolf gedreht werden.

In Osttirol

In Osttirol, im Dorf Matrei, schmiegt sich das Wirtshaus „Strumerhof“ an die steilen Hänge rund um den Großglockner. Die Wiesen im Ort werden von Hand gemäht und bezahlt wird mit Brot statt mit Geld. Anna Holzer, die Wirtin des "Strumerhofs", bettet ihre Lämmer auf Heu, bevor sie in den Ofen und dann auf den Tisch kommen. Die Vorspeise gibt Sarah Wiener einige Rätsel auf: Die Unkräuter, die zu ihrer Zubereitung nötig sind, kennt im Flachland nur der studierte Botaniker.

In der Haute-Provence

Die letzte Etappe ihrer kulinarischen Reise führt Sarah Wiener in die Haute-Provence. Im abgeschiedenen Ubaye-Tal füllen Nicole und Jo Lauzach ihre Ravioli mit Kürbis, Kartoffeln und Kräutern, dazu gibt es ein zartes Salbei-Kaninchen. Auf ihren Streifzügen durch die Herbstlandschaft entdeckt Sarah, dass man aus Hagebutten nicht nur Juckpulver machen kann und dass das feinste Mehl in der Mühle mit einem speziellen Klang zusammenhängt.

Details

  • Produktionsjahr:

    2010

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Deutschland