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Das Ehepaar Marianne und Peter Merian leben gemeinsam mit ihrer querschnittsgelähmten Tochter Claudia und ihren beiden Söhnen Heini und Schorsch in einem Wiener Hochhaus. In den Wirren der 1980er Jahren durchleben sie so manche Krise.

Venedig wäre eine Reise wert

Der Steuerberater Dr. Peter Merian leidet an seinem Beruf, seine Frau erlebt angesichts ihrer heranwachsenden Kinder ihre eigene Midlife-Crisis, der 17jährige Heini hat Kommunikationsschwierigkeiten, Student Schorsch eher das Gegenteil davon - und alles zusammen führt zum ganz großen Krach, in dem sich die Familie möglicherweise buchstäblich auflösen wird. Doch da passiert etwas Unvorhergesehenes mit Tochter Claudia.

Wie geht's Ihrer Tochter?

Die Familie Merian besteht nicht eben aus sehr cleveren und das Dasein entschlossen meisternden Menschen: Ihre Mitglieder schwanken, wie wir alle, eher zwischen Zweifeln an sich selbst und der Notwendigkeit, die alltäglichen Notwendigkeiten irgendwie in den Griff zu kriegen. Aber scheinbar das schwächste Glied in der Kette, die schwerverletzte Tochter Claudia nämlich erweist sich unversehens als das stärkste.

Der Mensch ist ein kompliziertes Gebilde

Jedes Familienmitglied Merian versucht mit dem Zustand Claudias fertigzuwerden. Die Mutter sucht Lösungsmöglichkeiten, die im Unwahrscheinlichen, aber vielleicht Trostvollen liegen, der Vater vermeint, beruflich die derzeit richtige Entscheidung getroffen zu haben. Schorsch begegnet einem blonden Supermädchen, das ihm neue Aspekte in Sachen Erfolgserlebnis lehrt. Er und Heini sind im Zweifel, ob sie die mit Claudia getroffene Abmachung voll einhalten sollen.

Rindfleisch mit Fisolen

Schorsch, wie immer ungenügend vorbereitet, zittert vor seiner ersten Staatsprüfung zumal ausgerechnet das atemberaubende blonde Geschöpf mit ihm und seinem Freund Paul antritt. Das Ergebnis eröffnet weitreichende Einsichten in die Psychologie des Erfolges. Frau Merian muß erkennen, wie schwierig es ist, jemanden ein bisserl verwöhnen zu wollen, und sei es den eigenen Mann. Claudia arbeitet an einem geheimnisvollen Lebensplan und versucht, ihrer Mutter einen Teil der Hausarbeit abzunehmen.

Handgebogene Bananen

Frau Merian hat ihr 25. Maturatreffen in Krems und tut sich schwer im Kreis der ehemaligen Klassenkolleginnen. Herr Merian stimmt mit seiner Frau überein, dass sie viel zu wenig "unter die Leut'" kommen und, daß dagegen etwas getan werden muß; also versucht er, wieder mit alten Freunden Kontakt aufzunehmen. Währenddessen hat Claudia in Begleitung von Schorsch und Paul ein aufregendes Erlebnis auf dem Meidlinger Markt, dessen Ursache sie unbeabsichtigt selbst ist.

Und was hätten sie getan?

Familie Merian sucht einen Ausweg aus der tristen Wohnsituation im 3. Stock, die durch Claudias im-Rollstuhl-Leben gegeben ist. Heini versucht es bei einem Wohnungsmakler, Herr Merian lässt die Möglichkeit eines Liftbaues überprüfen, Frau Merian geht zum Wohnungsamt, Schorsch berät sich mit der Rechtsanwältin wegen der Versicherung. Claudia arbeitet weiter an ihrem Lebensplan, mit dem sie ihren Angehörigen und sich selbst helfen will.

Zögernitz und Zögernitz

Der stille, verhemmte Heini hat einen preisgünstigen Plan parat, seiner gelähmten Schwester Claudia eine ebenerdige Wohnmöglichkeit zu verschaffen. Franz Zögernitz, der Bruder des erkrankten "goldenen" Josef Zögernitz, steht mit seinem fachmännischen Rat zur Seite. Frau Merian ist angesichts der tristen Finanzsituation der Familie auf Jobsuche, während Herr Merian unversehens in die Fänge einer verführerischen Kanzleikundin gerät.

Frau Dommelmaier hat sich nicht gekümmert

Frau Merian bewährt sich an ihrem Arbeitssplatz als Spanischkorrespondentin, allerdings kommt ihr die Firma Quantexport mit ihren rätselhaften Transaktionen "spanisch" vor. Herr Merian schlemmt mit schlechtem Gewissen mit der unwiderstehlichen Frau Balkowitsch, Schorsch blitzt abermals bei seiner hübschen blonden Kommilitonin ab. Das Vorhaben, die alte Werkstatt im Hinterhof des Hauses Merian auszubauen, sowie den düsteren Hof mit Grün zu bepflanzen, nimmt konkretere Formen an.

Hätten Sie was dagegen?

Heini nimmt Kontakt mit jungen Naturschützern auf, die sich des brachliegenden kahlen Hinterhofs annehmen wollen, die Hausbewohner sind zunächst mit der Aktion "Gras säen" einverstanden. Frau Merian wird im Büro der Quantexport Zeugin von höchst merkwürdigen, ja bedrohlichen Vorgängen. Heini, Schorsch, Pauli und Bruder Zögernitz machen den ersten Spatenstich zur Hofrevitalisierung - unerwartete Schwierigkeiten, aber auch unerwartete Hilfe tun sich auf.

Bohnen, Gelsen und Paradeiser

Gelernt ist gelernt - leider ist das bei Heini, was das Verputzen einer Mauer anlangt, nicht der Fall. Zusätzliche Entmutigung bringen heftige Auseinandersetzungen der Hausbewohner um die Hofbegründung. Herr Merian, der im Büro eine Menge Ärger hat, überrascht sich, die Seinen und die zankenden Mitbewohner als überzeugender Volksredner und Beherrscher der verwirrenden Situation. Auch Frau Merian bringt als Spanischdolmetsch ein Meisterstück zuwege.

Einfach ein schlechter Tag

Heinis Freundin Viola hat Schwierigkeiten zu Hause und findet bei den Merians Unterschlupf. Heini und Pauli geraten ausgerechnet auf der Mülldeponie ins Philosophieren, auch Schorsch und Vater Merian führen ein tiefsinniges Gespräch über Krisen im allgemeinen und im besonderen. Heini aber weckt die ermatteten Lebensgeister der Familie mit Tatendrang und einem echten Kupka - wissen Sie, was das ist?

G'schäften san des!

Der Ausbau von Claudias zukünftiger Behausung geht nicht so recht voran, es fehlt an Geld und Professionisten. Da hat Schorsch eine blendende Idee, die nicht nur seinem eigenen mangelnden Arbeitseifer entgegenkommt, sondern auch die große Wende bringt. Claudia muß schließlich bei allem gesunden Pessimismus zugeben, daß es noch Wunder gibt. Auch Vater Merian darf erleben, daß seine zermürbende Arbeit an der Fusionierung der Firmen Balkowitsch und Zwitschklitschek doch noch erfolgbringend ist.

Ja, zum Teufel, wie geht's dir?

Nach einem Jahr sehen wir die Merians wieder. Es hat sich nicht viel ereignet in der Zwischenzeit: Claudia und Heini, der mit seiner Freun din Viola zusammenlebt, bereiten sich auf die Matura vor, Schorsch studiert weiter Jus und Frau Merian ist noch immer auf der Suche nach einem Job und Herr Merian träumt immer öfter davon, nicht mehr Steuerberater sein zu müssen, bis der Eintritt eines neuen Kollegen, des Mag.Liguster, etwas Schwung in den Alltag der Kanzlei bringt.

Gefüllte Kalbsbrust

Herr Merian ist so angetan von seinem neuen Kollegen Mag. Liguster, daß er ihn und Dr.Rameder, sowie den Chef zum Essen nach Hause einlädt. Auch Frau Merian gefällt der Magister, der wirklich alles zu können scheint. Schorsch ist so beeindruckt von einer gescheiten Freundin seiner Mutter, daß er auf seine üblichen Zynismen vergisst.

Ein oft bewährtes Hausmittel

Claudia und Heini bestehen die Mathematik-Matura, Schorsch kommt bei einer Prüfung durch, Herrn Merian gelingt ein wichtiger Auftrag für seine Firma u.s.w. Und Magister Liguster kann einige Male als Retter in der Not eingreifen - er scheint wirklich für jedes Problem eine Lösung zu finden.

Details

  • Produktionsjahr:

    1980

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Österreich