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"ISAR 12 - bitte kommen!" So ruft die Zentrale die Funkstreife, wenn sie einen Einsatz meldet. Und schon eilt die Besatzung der ISAR 12 mit Blaulicht und Martinshorn herbei: Polizeimeister Alois Huber zusammen mit Hauptwachtmeister Karl Dambrowski aus Berlin - und dem dritten im Bunde, Wachtmeister Dieter Resch. Dieser kommt aus Osnabrück und erlebt bereits an seinem ersten Arbeitstag seine blauen Wunder: Statt Verbrecher- und aufregender Verfolgungsjagden warten die kleinen Alltagsgeschichten auf ihn.

Der erste Einsatz

Polizeiwachtmeister Dieter Resch hat heute bei der Münchner Funkstreife seinen ersten Einsatz. Er wird dem bewährten Team aus Polizeiwachtmeister Alois Hubert und dem Berliner Hauptwachtmeister Karl Dambrowski zugeteilt. Aber von Verbrecherjagd und aufregenden Verfolgungen ist für Resch zunächst keine Rede. Sein erster Einsatz besteht vielmehr darin, auf die Feuerwehr zu warten, die einen Verkehrssünder abschleppen soll, während seine Kollegen in rasender Fahrt eine Blutkonserve zu einem Krankenhaus bringen.

Die Mutprobe

Ein Junge ist in einen Kanal eingestiegen und nicht wieder herausgekommen. Alois Huber, Streifenführer der ISAR 12, erfährt vom Freund des Jungen, dass es sich hierbei um eine Mutprobe handelt. Der kleine Max wollte unter der Erde von einem Kanalloch zum anderen gehen. Als ein Gewitter losbricht und das Wasser durch die Gullys zu strömen beginnt, wird es höchste Zeit, dass der Junge im verzweigten Kanalsystem gefunden wird, ehe die Kanäle geflutet sind.

Der Fall Jakob

Ein Einsatz bringt die Besatzung der ISAR 12 in die Turmstraße, wo es Mietstreitigkeiten gibt. Es gelingt den Beamten den Streit zu schlichten, der hauptsächlich darum geht, dass sich die Wohnungsbesitzerin durch den Papagei ihres Untermieters gestört fühlt. Es stellt sich heraus, dass der Vogel ein Erbe ist, mit dem der Untermieter nicht weiß wohin. Gleich darauf wird Großalarm gegeben: Ein Mann, der an einem Raubüberfall beteiligt war, ist auf einem Bahngelände beobachtet worden.

Der Unentbehrliche

Die Firma Reindel & Co. soll in dieser Nacht besonders sorgfältig kontrolliert werden, da in letzter Zeit mehrfach Transistoren gestohlen worden sind. Auf dem Gelände herrscht zunächst Totenstille, nur in einem Schuppen brennt Licht und Hundegebell ertönt. Als die Beamten näherkommen, öffnet ein alter Mann die Tür: Er war hier Nachtwächter, bis vor kurzem eine automatische Warnanlage installiert wurde. 20 Jahre lang hat er seine Pflicht getan, bis man ihn überraschend pensionierte.

1860 gegen Eintracht Frankfurt

Alois Huber ist in Hochstimmung, weil er an seinem freien Nachmittag mit dem Kollegen Dambrowski das Fußballspiel 1860 gegen Eintracht anschauen möchte. Die beiden müssen jedoch kurzfristig nachmittags eine Schicht fahren, weil eine andere Besatzung ausgefallen ist. Das Interesse der Kollegen ist auch weiterhin in erster Linie auf den Ausgang des Fußballspiels gerichtet und wird nur vorübergehend durch einen Einsatz abgelenkt: In einer Apotheke sind Medikamente vertauscht worden.

Der Prozess

In einer Wirtschaft ist eine Prügelei ausgebrochen. Da sich die Randalierer aber weigern, ihre Personalien aufnehmen zu lassen, werden sie von der ISAR 12 Besatzungen vorläufig festgenommen. Auf der Straße kommt es abermals zu einer Schlägerei. Unter den Zuschauern befindet sich Herr Wurmser, ein pensionierter Beamter – körperlich nicht mehr allzu rüstig, was er mit einem bemerkenswerten Selbstbewusstsein kompensiert. Schließlich mischt er sich selbst in die Handgreiflichkeiten ein und fällt dabei zu Boden.

Die guten Nachbarn

Dambrowski muss wegen eines Magengeschwürs ins Krankenhaus. Resch übernimmt für ihn das Steuer. Ein Einsatz bringt die Besatzung zu einem Mietshaus, wo man einen Selbstmord vermutet: Der alte Herr ist seit zwei Tagen nicht mehr gesehen worden, und die Nachbarn befürchten das Schlimmste. Während die Beamten versuchen, die Tür zu öffnen besprechen „die guten Nachbarn“ das Ereignis in allen Einzelheiten.

Der Fall Borak

Wachtmeister Resch zieht in eine neue Pension. Dort leben recht unterschiedliche Menschen: Der alte Herr Fechter, eine junge Kunststudentin und Herr Borak, ein etwas undurchsichtiger Pensionsgast. Von Anfang an wird Resch auf diesen Borak aufmerksam gemacht, vor allem durch das Hausmädchen Kathi. Bald erweist sich, dass an den Verdächtigungen etwas Wahres ist. Die Kriminalbereitschaft nimmt Ermittlungen auf und Resch hält in der Pension seine Augen offen.

Perle unter Perlen

Nachdem Huber und Resch in einer Wirtschaft einen Streit zwischen Bayern und Saupreußen schlichten konnten, werden sie in eine Villa gerufen. Dort soll wertvoller Schmuck gestohlen worden sein. Der Herr Generaldirektor hat eine Party gegeben, der Besuch ist weg, und die dreireihige Perlenkette seiner Frau fehlt ebenfalls. Alle Gäste und das neue Hausmädchen werden verdächtigt. Doch plötzlich wird im Garten eine zwielichtige Gestalt bemerkt und kurzerhand von Wachtmeister Resch gestellt.

Halt, oder ich schieße

Im Münchner Vorort Pasing werden die verschiedensten Delikte immer wieder mit einem Mann in Zusammenhang gebracht, der von Presse und Bevölkerung „der Unhold von Pasing“ genannt wird. Als Frau Reitsch eines Tages früher von der Arbeit nach Haus kommt, sieht sie, wie ein Mann aus ihrem Grundstück flüchtet und in den angrenzenden Wald rennt. Ihre Tochter findet sie in aufgelöstem Zustand vor. Die Funkstreife wird alarmiert und verhört die Damen.

Die Bombe

Schorsch Huber soll einen Schulaufsatz über seinen Berufswunsch schreiben. Der Vater drückt sich um die erbetene Auskunft, warum er denn zum Beispiel Polizist geworden sei. So versucht er heimlich, sich beim Polizeifunk Anregungen für sein Thema zu holen und hört, dass sich der Streifenwagen ISAR 12 inzwischen in einem gefährlichen Einsatz befindet. Ein großes Polizeiaufgebot riegelt die Straßen ab, um eine aufgefundene Flieger-Bombe zu Sprengungen an den Stadtrand zu transportieren.

Fremdenpension Aida

Die Funkstreife entdeckt vor der Pension Aida einen Wagen, der aus Augsburg als gestohlen gemeldet wurde. Die Inhaberin der nicht gerade erstklassigen Pension gibt keine vernünftige Auskunft. Doch fällt den Beamten ein gewisser Herr Mägerlein auf, der sich verdächtig verhält. Die Aufklärung des Diebstahls gelingt nun ohne Mühe. Mägerlein ist ohne Wissen seiner Frau nach München zu einer heimlichen Sauftour gestartet.

Billiges Benzin

Hilflos steht eine hübsche Schweizer Touristin mit ihrem großen Wagen mitten auf der Straße. Kein Tropfen Benzin ist mehr im Tank. Die Beamten der Funkstreife ISAR 12 fahren bereitwillig mit der Frau zur nächsten Tankstelle. Da sich die Tankstellenbesitzer recht auffällig verhalten, werden Hubert und Resch auf einen amerikanischen Benzin-Kanister aufmerksam. Sie verfolgen die Sache und kommen in Zusammenarbeit mit der Militär-Polizei einer großangelegten Schiebung auf die Spur.

Details

  • Produktionsjahr:

    1961

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    6+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Deutschland