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Zwischen den Prachtbauten der UNO-City und der Badeanlage „Gänsehäufel“ an der Alten Donau liegt der Wiener Stadtteil Kaisermühlen, Schauplatz des legendären „Kaisermühlen-Blues“. Im Mittelpunkt der Serie steht die „10er-Stiege“ eines typischen Gemeindebaus und seine teils schrulligen, teils eigensinnigen Bewohner. Mal mehr, mal weniger erfolgreich versuchen sie, ihren Alltag und ihr Zusammenleben zu meistern und – jeder auf seine Art – einen Platz im Leben zu finden.

Die heilige Johanna

Joschi Täubler wird aus der Haft entlassen und muss sich künftig mit einem Bewährungshelfer herumschlagen. Bezirksrat Gneisser hält Einzug in den Bundesrat und seinem Kollegen Schoitl steht mit der Putzfrau Johanna Suntil eine neue Frau ins Haus, die bald in jeder Beziehung den Platz der Turecek einnimmt. Im Hause Schimek bringt die Geburt eines zweiten Enkelkindes Unruhe.

Lebenslügen

Pepi Schoitl kauf sich das Doktorat einer russischen Universität. August Schimek lässt sich von Vysloczil ein winziges, desolates Häuschen in einem verwilderten Schrebergarten zu überhöhten Preis andrehen. Gitti Schimek und Trautmann besuchen Ines und ihren neuen Lover im Wohnmobil am Plattensee. Alle versuchen sich das Glück auf ihre Weise einzureden.

Auf krummen Linien

Reinhard, der Privatdetektiv, soll im Auftrag von Mutter Schoitl herausfinden, wie weit die Beziehung ihres Sohnes zu der Putzfrau Suntil geht. Sandras Tante aus Tirol kommt und verdreht Kudrnac den Kopf. August zeigt seiner Familie stolz das erworbene Haus und löst allgemeines Entsetzen aus.

Immer die Asiaten

Gneisser wird als Bundesrat die ehrenvolle Aufgabe zuteil, einer südkoreanischen Politikergruppe Wien zu zeigen. Er führt die ausländischen Gäste nach Kaisermühlen, wo überall nordkoreanische Fahnen prangen. Es kommt zum Eklat. Auch August hat Probleme mit den Asiaten, als er von der chinesischen Kellnerin Mai Ling um Hilfe gebeten wird.

Der Lauschangriff

Trautmann wird verdächtigt, Informationen an die Unterwelt weitergegeben zu haben und vom Dienst suspendiert. In einem Brief fordert die Turecek zwei Millionen für die Scheidung von Schoitl.

Tiroler Gröstl

Kudrnac und Franzi ‚Fünfer‘ besuchen Sandra und ihre Tante in Tirol. Joschi eröffnet an der Alten Donau einen Bootsverleih. Er hat von Vysloczil das ehemalige ‚Schnitzlplatzl‘ gepachtet. Und der suspendierte Trautmann ergibt sich dem Suff. Gneissers Tochter Claudia kommt mit einem schwarzen Waisenkind aus Afrika zurück und sorgt damit für Unruhe.

Der schwarze Engel

Claudia möchte Maurice, das afrikanische Waisenkind, das sie aus Mosambik mitgebracht hat, adoptieren. Doch sie erleidet auf dem Jugendamt eine empfindliche Niederlage: Ihr Adoptionsantrag wird – obwohl von Bundesrat Gneisser unterstützt – abgelehnt. Bei einem Besuch von Claudia und Maurice im Schutzhaus verliebt sich die Wirtin Lena so heftig in den Kleinen, dass sie mit Einwilligung Claudias beschließt, ihn selbst zu adoptieren.

Missverständnisse

In Kaisermühlen sorgt die Adoption des kleinen Maurice, den Claudia aus Mosambik mitgebracht hat, weiterhin für Aufregung. Maurice lebt sich prächtig im Schutzhaus ein und wird vor allem von „Onkel“ Franzi verwöhnt. Die Kaiser hingegen fühlt sich bemüßigt, die Gstettners wegen Verwahrlosung des Kindes beim Jugendamt anzuzeigen. Der Monsignore legt Schoitl nahe, sein Verhältnis zu Johanna wenigstens durch eine Verlobung offiziell zu machen. Bei der Verlobungsfeier im Schutzhaus betrinkt sich Schoitl maßlos und wettert gegen die Kirche. Ein anwesender Reporter schreibt fein säuberlich mit.

Provokationen

Sekretärin Olga versucht, ihren Chef Bezirksrat Gneisser im Büro zu verführen, wird jedoch von ihm beleidigt. Als bald darauf der Parteisekretär auftaucht, rächt sie sich, indem sie behauptet, von Gneisser sexuell belästigt worden zu sein. Das führt zu einer Abberufung Gneissers als Bundesrat und zu einem weiteren Zerwürfnis mit seiner Frau. Pepi versucht, den gekauften Doktortitel in seine Papiere eintragen zu lassen, erfährt aber, dass dies nur mit der Beglaubigung einer hiesigen Universität möglich ist. Beim Gang zum Meldeamt trifft er die dort angestellte Ines und überredet sie, ihm „behilflich“ zu sein. Dafür lädt er sie zum Abendessen ein. Der schüchterne und mit Frauen unerfahrene Sozialhelfer Kuchenbäcker wird von Joschi mit der Damenwelt in Kontakt gebracht. Seine besondere Aufmerksamkeit erregt die Branntweinerin.

Die Liebe höret nimmer auf

Kudrnac ist so sehr in Sandras Tante verliebt, dass er nach Tirol will, um sie zu heiraten. Kuchenbäcker hat sich inzwischen unsterblich in die Branntweinerin verliebt und auch schon das Aufgebot bestellt. Trauzeuge spielt Joschi, der das Paar im Chevy auf Hochzeitsreise – natürlich mit Hindernissen – fährt. Gneisser wurde zum Bezirksrat degradiert und versucht, seine Frau wieder freundlich zu stimmen. Hassan, der Koch, verlässt das Schutzhaus, um sich mit einem Würstchenstand selbstständig zu machen. Und Joschi will gar das Land verlassen, weil sein Automaten-Abenteuer ein unrühmliches Ende findet. Auf Schoitl und Gneisser wartet ein neuer Job: Sie teilen sich in bester Koalitionsmanier die Direktorenstelle im Bezirksmuseum.

Das Jahrtausendbaby

Die Weihnachtshektik in Kaisermühlen wird durch die Jahrtausendwende noch verschärft. Joschi ist mit der Cousine seines Bewährungshelfers davor nach Tunesien geflüchtet. Die Zurückgebliebenen haben vielfältige Aufregungen: Fiasko bei August und Nancy. Pepi und Ines feiern das Fest der Liebe allzu wörtlich, und bei Sabine setzen die Wehen ein. Um Punkt 0 Uhr bringt sie das österreichische, ja sogar das europäische Jahrtausendbaby zur Welt.

Details

  • Produktionsjahr:

    1999

  • Genres:
  • Altersfreigabe:

    0+

  • Audiosprache:

    Deutsch

  • Untertitelsprache:

    keine Untertitel

  • Land:

    Österreich